Willkommen bei KPÖ Oberösterreich 

Buchtipp: Wir retten ein System!

  • Mittwoch, 18. November 2009 @ 11:02
Kultur Gutsch, Roman / Kepplinger, Christoph (Hg.): Wir retten ein System! Linkes Wort am Volksstimmefest 2009. Wien: Globus Verlag 2009. ISBN 978-3-9502669-1-7, 140 S., brosch. €-A 12,00 / €-D 12,00 / CHF 18,01.

Das „Linke Wort“ ist eine AutorInnenlesung, die seit 1975 jährlich im Rahmen des Wiener Volksstimmefests, dem traditionellen Presse- und Volksfest der KPÖ, stattfindet. An beiden Festtagen werden Prosatexte und Lyrik vorgetragen, die in der Folge als Anthologie veröffentlicht werden.

Realismus statt Revolution

  • Mittwoch, 16. September 2009 @ 09:47
Kultur Die Beantwortung des KUPF-Fragebogens durch die KPÖ entspricht der einer Vorzugsschülerin. Von der soliden Basisfinanzierung der Initiativen über die Aufhebung der prekären Arbeitsverhältnisse von Kulturarbeiterinnen hin zu einer stärkeren Förderung der freien Medienlandschaft finden sich hier die zentralen Anliegen der Kulturszene wieder; Leere Wahlversprechen? Eher nicht, zu interessiert und informiert sind die Antworten. Spürbar ist hier eine echte Nähe - inhaltlich, personell und strukturell.

„Schneckenkönig“ von Eugenie Kain: Zwischen Kampf und Musenkuss

  • Montag, 10. August 2009 @ 13:22
Kultur Von Dominika Meindl

Alles andere als ideal waren die Bedingungen, unter denen Eugenie Kain ihre neuen Erzählungen geschrieben hat. Eine schwere Krankheit fordert ihren Tribut. Der Qualität der Texte hat das nichts anhaben können. Zugleich zeugt „Der Schneckenkönig“ von unermüdlichem Engagement.

Das politische Lied aus Österreich zeigt beim Festival einen starken Auftritt!

  • Dienstag, 2. Juni 2009 @ 13:06
Kultur Mit Mieze Medusa und Sigi Maron & Rocksteady Allstars bringt das Festival am Sa. 27. Juni zwei Musikhigh­lights, die die österreichische Kulturszene prägen. Während Maron als „Haudegen“ des kritischen Liedes schon einige Jahrzehnte lang das Land beackert, kommt mit Mieze Medusa und Tenderboy die junge und unkonventionelle Kulturszene zu Gehör.

Mieze Medusa und Tenderboy vertreten die HipHop- und Poetry-Slam-Szene. Mieze Medusa ist Gewinnerin des FM4 Protestsong-Contest 2007 und hat ihr literarisch-kreatives Schaffen in ihrem ersten Roman „Freischnorcheln“ weiterentwickelt. Beim Festival des politischen Liedes erwarten die ZuhöhrerInnen Miezes Lyrics und Tenderboys Beats, zu einer feinen und eigenständigen elektronischen und lyrischen Version des HipHop geformt.

Der ORF gehört der Öffentlichkeit

  • Donnerstag, 23. April 2009 @ 12:40
Kultur Ein Positionspapier der KPÖ

Der ORF wird von der Bundesregierung und der Landesregierungen sowie den im Parlament vertretenen Parteien für ihre Interessen vereinnahmt. Die aus verschiedenen Faktoren wie Konkurrenz durch Privatsender, hohe Rechtekosten für die EM2008, die Digitalisierung und das Internet und nicht zuletzt die Wirtschaftskrise resultierenden finanziellen Probleme des ORF werden dazu benützt, um den ORF noch weiter in Richtung Werbemarkt zu drängen um ihn als öffentlich-rechtliche Sendeanstalt de facto abzuschaffen und um Radio und TV-Stationen anschließend zu privatisieren und/oder an einen ausländischen Konzern zu verkaufen. Ohne Zweifel sind unternehmensstragische Maßnahmen im Einklang mit der Belegschaftsvertretung erforderlich, um eine gesicherte wirtschaftliche Grundlage für 2009 und die Folgejahre zu gewährleisten.

Zunge heißt am Ende Sprache

  • Samstag, 7. März 2009 @ 12:10
Kultur Im besten Fall ärgert oder beglückt sie, im schlimmsten geht sie am Zwang zur Originalität zugrunde - Über die Kunst der Glosse und zur Kolumnensammlung von Kurt Palm

Kurt Palm, Kolumnist mit Durchblick: "Seine Glossen brennen kunstvoll ab wie Weihnachts- kerzen, blitzartig eine nach der anderen ..."

Helmut Rizy: Ahasver kehrt zurück

  • Dienstag, 25. November 2008 @ 14:17
Kultur Ahasver kehrt zurück
Roman
Edition Art Science, Wien – St. Wolfgang 2008
ISBN 978-3-902157-51-5

Ein Israeli, dessen Eltern einst rechtzeitig vor der Okkupation Österreichs durch Nazi-Deutschland aus Wien geflüchtet sind, kommt in die ›Stadt seiner Väter‹. Hier wird er einerseits mit einer Vergangenheit konfrontiert, die in seinem bisherigen Leben kaum eine Rolle gespielt hat, aber auch mit der Fremdsicht auf den Nahostkonflikt. Diesem, wie auch der zunehmenden Radikalisierung der israelischen Gesellschaft ohne Bereitschaft zu einer dauerhaften Lösung wollte er mit seiner Reise nach Wien entkommen, wobei ihm anfangs noch unklar ist, ob er lediglich einer Auszeit bedarf oder der Aufenthalt zur letzten Station seiner Lebensreise würde. Eine späte Liebe scheint ihm die Entscheidung zu erleichtern.

Infos: http://www.helmut-rizy.com

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