Kostenloser Taxidienst vom Hauptplatz statt Rolltreppe auf den Linzer Schlossberg
- Montag, 8. Februar 2021 @ 15:22
Das im heutigen Gestaltungsbeirat vorliegende Projekt „Rolltreppe auf den Schlossberg“ um 3,5 Millionen Euro ist aus wirtschaftlichen, ökologischen und ästhetischen Gründen abzulehnen. „Solche Prestigeprojekte dienen mehr den Politikern und ihrem Streben nach Aufmerksamkeit als den BesucherInnen und AnrainerInnen des Schlossbergs“, meint KPÖ- Gemeinderätin Gerlinde Grünn. 




Als Entsorgung der politischen Verantwortung für das kulturelle und architektonische Erbe der Landeshauptstadt Linz kritisiert KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn den vom Aufsichtsrat der städtischen Wohnungsgesellschaft GWG abgesegneten Verkauf der denkmalgeschützte Arbeiterwohnsiedlung in der Sintstraße an den Baukonzern Strabag um 3,9 Millionen Euro.
Am 26. September 2019 hat der Verfassungsgerichtshof (VfGH) die am 1. Februar 1983 erlassene Verordnung der Polizeidirektion Linz für ein generelles Plakatierungsverbot in Linz mit der Begründung aufgehoben, dass die Behörden verabsäumt haben, diese Verordnung regelmäßig zu überprüfen. Nachdem bis dato seitens der Stadt Linz keine entsprechenden Handlungen für eine Neuregelung erfolgten nimmt KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn dies zum Anlass für eine Anfrage bei der Gemeinderatssitzung am 5. März 2020.
Am Freitag, den 11. Oktober, ist der internationale Coming Out Day. Der weltweite Aktionstag soll Homo-, Bi- und Transsexuellen Mut machen, zur eigenen sexuellen Orientierung zu stehen. Die Jungen Linken Linz nahmen das zum Anlass und fragten bei einer Aktion am Freitagnachmittag auf der Landstraße provokant: „Wann hast du deinen Eltern erzählt, dass du hetero bist?” – eine Frage, die heterosexuelle Menschen im Gegensatz zu gleichgeschlechtlich Liebenden selten hören.
Initiator: Herbert Christian Stöger in Zusammenarbeit mit Günter Köllemann