Frauen texten – Frauen lesen
- Samstag, 14. Juli 2012 @ 19:59
Neu im Globus Verlag: Frauen texten – Frauen lesen. Linkes Wort am Volksstimmefest 2011. Seit dem Bestehen des Linken Worts am Volksstimmefest – immerhin seit mehr als 30 Jahren – hatte noch keine Lesung stattgefunden, deren Schwerpunkt der Literatur von Frauen gewidmet war. Waren es die vernachlässigbaren Nebenwidersprüche? Oder ist auch der linke Literaturbetrieb männlich dominiert? Wurde die Möglichkeit, einmal ausschließlich Autorinnen in den Vordergrund zu rücken, einfach nie erwogen?
Im Jahr 2011 war es nun soweit. Dass sich der Internationale Frauentag zum 100. Mal jährte, war ein willkommener Anlass, auch mit der Lesung „Linkes Wort“ ein längst überfälliges Zeichen zu setzen. Aus einem vierstündigen und höchst vielfältig gestalteten Programm entstand die vorliegende Anthologie, in der die Beiträge von 23 Autorinnen, die in ihren literarischen Ansätzen unterschiedlicher kaum sein könnten, nachzulesen sind.





Zum 20. Todestag des Linzer Literaten Karl Wiesinger hat der Wiener Promedia Verlag drei seiner wichtigsten Romane neu aufgelegt. Darin zeichnet er ein Bild eines anderen Österreichs, im Bürgerkrieg 1934 (Roman „Standrecht), beim Anschluss an Nazi-Deutschland („Achtunddreißig“) und während des Oktoberstreiks 1950 („Der rosarote Straßenterror“).
Der deutsche Sänger Wenzel hat Texte der oberösterreichischen Schriftstellerin Henriette Haill vertont. Das Ergebnis ist die CD „Strassenballade- Wenzel singt Henriette Haill“, die zum Preis von 17 Euro auf der Website Wenzels
Christine Roiter macht sich auf die Suche nach den Spuren der längst vergessenen Linzer Schriftstellerin Henriette Haill (1904-1996). Der umfangreiche zum Großteil unveröffentlichte literarische Nachlass, Gespräche mit Zeitzeugen bilden die Grundlage der Studie, in der Henriette Haill, eingebettet in den sozialen und politischen Kontext ihrer Lebenszeit dargestellt wird. Ein umfassendes Werkverzeichnis bietet die Möglichkeit zu weiteren Forschungen.(Verlagstext)
In Linz läuft einiges schief: Während fast das ganze Geld der Stadt verspekuliert wurde, der Rest in Großbauprojekten für die Hochkultur versickert und Unmengen an Häusern leer stehen, fehlt für die Bürger_innen der Raum sich frei zu entfalten.
Ausfransender Verkehrsknotenpunkt: Kurt Palms Lokalaugenschein in Attnang-Puchheim, wo zurzeit das Festival der Regionen läuft