Landesehrung für FP-Wimmer ist Affront für Antifaschismus
- Montag, 23. Februar 2015 @ 16:08
Als Schmierenkomödie, die den Verfall der politischen Moral verdeutlicht und im 70. Jahr nach der Befreiung Österreichs vom Nazi-Regime als Affront gegen alle Opfer und den Widerstand gegen den Faschismus zu sehen ist, bezeichnet KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner die Verleihung des „Ehrenzeichens für Verdienste um die oö. Jugend“ ausgerechnet an den Linzer FPÖ-Obmann und „Sicherheitsstadtrat“ Detlef Wimmer.





Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) macht's möglich: 700 Polizist_innen (zusammengezogen aus Oberösterreich, Wien, Salzburg, Tirol und der Steiermark), großräumige Sperren vom Bahnhof über den gesamten Volksgarten bis zur Goethekreuzung, Hubschrauberüberwachung und Platzverbot um gerade 100 Pegidas, darunter Hardcore-Rechtsextreme, vor 1.200 Antifas zu schützen. So geschehen am 21. Februar 2015 in Linz.
Die Erfahrungen der bisherigen, durch breiten Protest von Antifaschist_innen gestoppten, Aufmärsche von PEGIDA (Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes) in Wien und Linz sieht die KPÖ als Bestätigung dafür, den neuerlichen für 21. Februar 2015 in Linz angekündigten „Spaziergang“ wegen akutem Verdacht auf NS-Wiederbetätigung zu untersagen, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner.