Junge Linke starten kostenloses Nachhilfenetzwerk
- Mittwoch, 6. Mai 2020 @ 09:16
Die 17-jährige Lilli Fritsch gründet mit Schülerinnen und Schülern ein kostenloses Nachhilfenetz (Bildrechte: Lilli Fritsch)Pünktlich zur Öffnung der Schulen Anfang Mai haben Schülerinnen und Schüler der unabhängigen Jugendorganisation Junge Linke ein Nachhilfenetzwerk in ganz Österreich ins Leben gerufen. So sollen kostenlos junge Menschen beim Lernen für den Schulabschluss unterstützt werden, die durch die Corona-Krise nochmal weiter zurückgefallen sind.






Wie das Innenministerium in Beantwortung einer Anfrage der SPÖ-Abgeordneten Sabine Schatz mitteilte sind seit 2013 bundesweit nicht weniger als 107 Anschläge auf antifaschistische Gedenkstätten aktenkundig. Davon entfallen allein 22 Schändungen auf die KZ-Gedenkstätte Mauthausen, zuletzt als im Jänner 2020 das niederländischen Denkmal mit fünf Hakenkreuzen beschmiert wurde.
Die Jungen Linken Linz machten mit einer Aktion zum Muttertag auf das Thema Frauenarmut aufmerksam. „Gerade Alleinerziehende und Pensionistinnen brauchen eine gerechte Absicherung. Wertschätzung alleine zum Muttertag reicht nicht”, so Franziska Decker von den Jungen Linken Linz. 
Unmittelbar nach dem „Anschluss“ Österreichs an Hitler-Deutschland am 12. März 1938 wurde in einem Steinbruch bei Mauthausen mit der Errichtung eines Konzentrationslagers begonnen. Und bereits am 8. August 1938 erfolgte die Überstellung der ersten Häftlinge aus dem KZ Dachau nach Mauthausen. Mauthausen war ein Vernichtungslager der Stufe III der Nazi-KZs. Nach verfügbaren Namenslisten waren in Mauthausen und 49 Nebenlagern bis 1945 über 200.000 Menschen inhaftiert und wurden über 100.000 Häftlinge ermordet.
Im ersten Nachkriegsjahrzehnt verfügte die KPÖ über den größten Einfluss auf die politische Entwicklung Österreichs. Aufgrund der Schlüsselstellung der sowjetischen Besatzungsmacht und infolge ihrer Rolle im antifaschistischen Widerstand war die KPÖ an der ersten Regierung der Zweiten Republik als gleichberechtigte Partnerin von SPÖ und ÖVP beteiligt.
Sepp Teufl (1904-1945) steht stellvertretend für jene 42 Antifaschisten, die noch in den letzten Kriegstagen auf Grund eines am 27. April 1945 erteilten Befehls des NSDAP-Gauleiters Eigruber ermordet wurden, weil die Alliierten „keine aufbauwilligen Kräfte“ vorfinden sollten.