Willkommen bei KPÖ Oberösterreich 

1945: KZ Mauthausen von US-Army befreit

  • Dienstag, 5. Mai 2020 @ 08:00
Geschichte Unmittelbar nach dem „Anschluss“ Österreichs an Hitler-Deutschland am 12. März 1938 wurde in einem Steinbruch bei Mauthausen mit der Errichtung eines Konzentrationslagers begonnen. Und bereits am 8. August 1938 erfolgte die Überstellung der ersten Häftlinge aus dem KZ Dachau nach Mauthausen. Mauthausen war ein Vernichtungslager der Stufe III der Nazi-KZs. Nach verfügbaren Namenslisten waren in Mauthausen und 49 Nebenlagern bis 1945 über 200.000 Menschen inhaftiert und wurden über 100.000 Häftlinge ermordet.

Junge Linke: „Tag der Arbeit“ vom Balkon aus

  • Donnerstag, 30. April 2020 @ 10:06
News Die großen Umzüge und Kundgebungen zum Tag der Arbeit sind heuer Corona-bedingt ausgefallen. In Hintertupfing verlegten die Jungen Linken ihre Feier zum 1 Mai kurzerhand von der Straße ins Wohnzimmer: Quer durch die Stadt hängten sie Banner von Fenstern und Balkonen mit Sprüchen wie „Reichensteuer jetzt“.

Die Politik der KPÖ 1945–1955

  • Mittwoch, 29. April 2020 @ 11:48
Geschichte Im ersten Nachkriegsjahrzehnt verfügte die KPÖ über den größten Einfluss auf die politische Entwicklung Österreichs. Aufgrund der Schlüsselstellung der sowjetischen Besatzungsmacht und infolge ihrer Rolle im antifaschistischen Widerstand war die KPÖ an der ersten Regierung der Zweiten Republik als gleichberechtigte Partnerin von SPÖ und ÖVP beteiligt.

Nach den Novemberwahlen 1945 entwickelte sie ihre Politik im Spannungsfeld von Regierung und Opposition, im Lavieren zwischen »konstruktiver Staatspartei« und Konfrontation mit den beiden Großparteien. Angesichts des Kalten Krieges und des antikommunistisch geprägten politischen Klimas wurde die KPÖ in die Isolation gedrängt.

Broschüre über Sepp Teufl

  • Mittwoch, 29. April 2020 @ 08:00
Biografien Sepp Teufl (1904-1945) steht stellvertretend für jene 42 Antifaschisten, die noch in den letzten Kriegstagen auf Grund eines am 27. April 1945 erteilten Befehls des NSDAP-Gauleiters Eigruber ermordet wurden, weil die Alliierten „keine aufbauwilligen Kräfte“ vorfinden sollten.

Mit einer im Jahre 2000 erstmals herausgegebenen und jetzt in 5. Auflage vorliegenden Dokumentation würdigt der KPÖ-Landesvorstand Oberösterreich Sepp Teufl als Antifaschisten und als Landesobmann der illegalen KPÖ von 1933 bis 1945.

Gedenken an die Ermordung der „Welser Gruppe“

  • Montag, 27. April 2020 @ 18:06
Geschichte Am 27. April 1945 erklärte in Wien die provisorische Staatsregierung von Karl Renner die Unabhängigkeit Österreichs.

Damit war die Zweite Republik gegründet. Doch in Oberösterreich herrschten noch die Nationalsozialisten. August Eigruber, Gauleiter von „Oberdonau“, befahl die Ermordung der im KZ Mauthausen inhaftierten Widerstandskämpfer der „Welser Gruppe“. Seine Begründung:

Die Alliierten sollten keine „aufbauwilligen Kräfte“ vorfinden. Am 28. April 1945 wurden 42 Mitglieder der „Welser Gruppe“ vergast. Es war die letzte Mordaktion im KZ Mauthausen. Am 5. Mai 1945 befreite die vorrückende US-Armee das Lager.

Scharfe Kritik an der Idee eines Autokinos in Linz

  • Montag, 27. April 2020 @ 12:11
News „Als völlig jenseitig“, bezeichnet Michael Schmida, Verkehrssprecher der Linzer KPÖ, die Idee von Vizebürgermeister Hein (FP) ein Autokino auf dem Urfahraner Jahrmarktgelände errichten zu wollen: „Als bräuchte es noch einen Beweis, dass Linz um jeden Preis eine autogerechte Stadt sein will, liefert die Stadtpolitik immer wieder neue Beispiele dafür“, kritisiert Schmida.

Mayday2020: Keine Demo, aber Präsenz im Netz und öffentliche Aktionen

  • Montag, 27. April 2020 @ 10:27
Global Bedingt durch die Corona-Auflagen kann auch in Linz die traditionelle linke Maidemonstration heuer nicht in der gewohnten Form stattfinden. Das Bündnis Mayday2020 ist sich aber bewusst, wie wichtig der 1. Mai als Kampf- und Feiertag der Linken und der Arbeiter*innenbewegung ist, besonders auch in Hinblick auf die neuen politischen Zustände und sozialen Herausforderungen der aktuellen Krise.

Gisela Tschofenig-Taurer (1917-1945)

  • Montag, 27. April 2020 @ 08:00
Biografien Gisela Taurer wurde am 21. Mai 1917 in St. Leonhard 12, Gemeinde Landskron im Bezirk Villach in Kärnten als Tochter einer Eisenbahnerfamilie geboren. Die Familie war ab 1925 zunächst in Villach, Marxgasse 7a wohnhaft, 1935 wurde ihr Vater wegen politischer Unzuverlässigkeit von Villach nach Linz versetzt und die Familie war zunächst in Linz, Memhardstraße 1 und ab 1936 in Leonding, Untergaumberg 30 wohnhaft.

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