
market-Chef Werner Beutelmeyer wurde, ob seinem „geschulten Meinungsforscher-Auge“, im Standard vom 19./20. September 2009 befragt, wie er die im oberösterreichischen Landtagswahlkampf eingesetzten Plakatsujets der einzelnen Parteien einschätzt.
Am doppelten Kindchenschema – Erich Haider und Kleinkind – findet er Gefallen, weil Kinderaugen aktivieren. Auch für die grauen Haare von Josef Pühringer, die Erfahrung suggerieren, findet er lobende Worte.
Als „typografischen Salat“ hingegen bezeichnet er das „einfach schlecht“ gemachte Plakat der FPÖ, das wie jenes vom BZÖ als „keine professionelle Arbeit“ klassifiziert wird. Der Unprofessionalität des BZÖ schreibt der Standard offenbar einen besonderen Nachrichtenwert zu. Immerhin ist es das einzige Plakat einer nicht im Landtag vertretenen Partei, das dem „geschulten Auge“ Beutelmeyers vorgelegt wurde.