Medizinisch steht Wels am Abgrund. Der Ärztemangel, der seit 2018 in unserer Stadt grassiert, hat sich mittlerweile zur Katastrophe entwickelt. Die hausärztliche Versorgung bricht Monat für Monat weiter ein, während die Verantwortlichen in der Stadtpolitik ihre Hände in den Schoß legen. Wels, eine der wohlhabendsten Städte in Oberösterreich, schafft es nicht einmal, den grundlegenden Zugang zur Gesundheitsversorgung für seine Bürger*innen sicherzustellen. Stattdessen muss das Klinikum Wels-Grieskirchen immer öfter als Notlösung herhalten. In der dort seit 2023 existierenden Versorgungseinheit für Allgemeinmedizin sind mehrstündige Wartezeiten auch nach Voranmeldung keine Seltenheit.
Vor etwa drei Jahren erwarb der Multimillionär und ÖVP-Unterstützer Siegfried Wolf das MAN-Werk in Steyr. Der Kaufpreis: Ein symbolischer Euro. Seit der Übernahme hat sich die Lage für die Belegschaft dramatisch verschlechtert. Schon kurz nach der Übernahme drängte Wolf auf Lohnkürzungen und Massenkündigungen. Von den ursprünglich rund 2.000 Beschäftigten wurde in den darauffolgenden drei Jahren etwa die Hälfte gekündigt.
Brisant sind neue Enthüllungen vom Profil: Wolf kassierte mit dem Werk ordentlich ab. Alleine für das Geschäftsjahr 2022 schüttete er sich unglaubliche 107 Millionen Euro Dividenden aus. Kapitalismus eben.
Ein Info-Lastenrad soll in Linz Angebote und Hilfsmaßnahmen direkt zu den Frauen vor Ort bringen. Das fordert in einem Antrag KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn in der nächsten Gemeinderatssitzung.
Mit den Lastenrad können Parks, Siedlungen, Spielplätze und andere Orte gut angefahren werden. Die Mitarbeiterinnen sollen Frauen für eine Erstberatung zur Verfügung stehen. Auch sollen Kontaktinformationen für Hilfsangebote weitergegeben, Info-Material der Linzer Fraueneinrichtungen verteilt und Veranstaltungen beworben werden. Damit ist es möglich, Informationen niedrigschwellig und direkt vor Ort, weiterzugeben.
Für die Gemeinderatssitzung am 26.09.2024 hat die KPÖ-Fraktion einen Antrag zur städtischen Feedbackplatform „Schau auf Linz“ eingebracht. Der Wortlaut des Antrages:
Seit Anfang 2013 ermöglicht die Plattform "Schau auf Linz" den direkten Kontakt zum Magistrat, um Missstände wie beschädigte Verkehrsflächen, defekte Straßenlaternen oder illegale Müllablagerungen zu melden. Im Jahr 2023 wurden über 5.000 Meldungen auf der Website eingereicht, von denen mehr als die Hälfte erfolgreich bearbeitet wurden. In diesem Sommer wurde die Plattform überarbeitet und erhielt einen Relaunch. Nun ist es jedoch erforderlich, eine App auf dem Smartphone zu installieren, während die Forum-Funktion eingestellt wurde.
Bereits zum siebten Mal werden im Zuge des Park(ing) Days Räume für Menschen geschaffen, auf denen üblicherweise Autos parken. Heuer findet diese Aktion auf der Linzer Landstraße gegenüber dem Schillerpark von 14 – 18 Uhr statt. Im Zuge der Aktion werden diesmal einige der Parkplätze auf der Landstraße in Verweilzonen für alle verwandelt.
Der Park(ing) Day ist ein internationaler Aktionstag an dem öffentlicher Straßenraum weltweit in den verschiedensten Städten kurzfristig für andere Nutzungen umfunktioniert wird. Nach Linz gebracht hat ihn 2018 die KPÖ, um auf die Verschwendung des öffentlichen Raumes durch Parkplätze aufmerksam zu machen.
Du hast genug von leeren Versprechungen und willst wissen, was die KPÖ wirklich vorhat? Dann komm zum Diskussionsabend mit Christina Pree! Gemeinsam reden wir darüber, wie wir die Politik im Parlament verändern können – für eine gerechtere und sozialere Zukunft. - Samstag, 21. September - 18:00 Uhr - Black Horse, Wels
Sei dabei und bring deine Fragen mit! Lass uns gemeinsam an einer Zukunft arbeiten, die wirklich für uns alle da ist.
Alle sechs Jahre wählen gehen ist zu wenig! | Soziale Rechte stärken! | Frauenrechte stärken ist ein Gebot der Stunde! | Vorrang dem öffentlichen Verkehr! | Lebensraum Stadt erhalten! | Öffentliches Eigentum ausbauen! | Ein kulturelles Leben absichern und ausbauen! | Der öffentliche Raum gehört uns allen! | Faschismus konsequent bekämpfen! | Solidarität statt Hetze! Die superrote Variante: Das Kommunalprogramm der Linzer KPÖ
Mitmachen …
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