Broschüre über Henriette Haill
- Montag, 2. Mai 2016 @ 08:00
Mit einer Dokumentation würdigt die Linzer KPÖ die Schriftstellerin Henriette Haill (1904-1996). Die Broschüre enthält einen von Peter Kammerstätter aufgezeichneten Bericht von Henriette Haill aus ihrem Leben sowie ergänzend Erinnerungen von Siegfried Köhl, Franz Kain und Rudolf Pfann als Zeitzeugen.KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn hatte zum Jahresende 2010 die Initiative „Ein Park für Henriette“ gestartet, die von 57 Persönlichkeiten unterstützt wurde. Das Anliegen einen Park nach Haill zu benennen wurde zwar von Bürgermeister Dobusch nicht aufgegriffen, jedoch eine Straßenbenennung zugesagt, die im August 2011 vom Linzer Stadtsenat mit der Benennung eines Henriette-Haill-Weges in Pichling beschlossen wurde.





Im 82. Lebensjahr ist am 29. Dezember 2015 nach kurzer schwerer Krankheit in Wolfsegg unser Genosse Othmar Wirlitsch gestorben. Othmar Wirlitsch wurde am 3. September 1934 geboren. Er erlernte nach dem Schulbesuch den Schlosserberuf und qualifizierte sich zum Lokführer bei den ÖBB weiter. In seiner Dienststelle, der Zugförderungsleitung Attnang-Puchheim, gehörte er jahrzehntelang zu den Aktivisten der Gewerkschaftlichen Einheit (GE) bzw. später des Gewerkschaftlichen Linksblocks (GLB).
Völlig überraschend ist am 9. November 2015 unser Genosse Peter Winkler gestorben.
Im 94. Lebensjahr ist am 25. Oktober 2015 nach einem langen arbeitsreichen Leben und längerem schweren Leiden in Linz unsere Genossin Hermine Hanke verstorben.
Maria Ehmer wurde am 15. Oktober 1910 in Gmünd (NÖ) als eines von elf Kindern einer Eisenbahnerfamilie geboren. Der Vater verlor im 1. Weltkrieg ein Bein und wurde mit einer geringen Pension frühpensioniert. Die Eltern starben 1941 im Alter von 56 bzw. 63 Jahren, vier Brüder und eine Schwester kamen im 2. Weltkrieg ums Leben.
Buchstäblich bis zum letzten Tag seines Bestehens wütete das Naziregime in Hitlers Heimatgau Oberdonau gegen alle GegnerInnen. Noch am 1. Mai 1945, als der Osten Österreichs schon seit rund drei Wochen befreit und am 27. April 1945 in Wien die 2. Republik und damit das Wiedererstehen eines unabhängigen Österreich proklamiert worden war, wurden auf dem Truppenübungsplatz in Treffling zahlreiche WiderstandskämpferInnen kaltblütig ermordet.
Hermine Schleicher wurde am 25. Dezember 1905 in Ebensee geboren. Ihre Eltern waren Anton Schleicher und Josefa, geb. Neubacher. Aus politischen Gründen (Betätigung für die Kommunistische Partei und soweit bekannt auch Unterstützung von Kriegsgefangenen) wurde sie 1943 verhaftet und im Herbst 1943 in das Konzentrationslager Ravensbrück deportiert.