Neonazi-Band bei Metal-Festival in Reichenthal
- Dienstag, 31. Mai 2011 @ 08:33
<img width="200" height="150" align="left" src="https://ooe.kpoe.at/images/articles/2...3946_1.jpg" alt=""> Zum dritten Mal findet heuer in Reichenthal (Bezirk Urfahr-Umgebung) das „Northern Lights“-Metalfestival statt. Unter den zahlreichen für das Konzert angekündigten Musikgruppen, die vorwiegend „unpolitischen“ Charakters sind, finden sich auch eine neonazistische Band aus der Ukraine und mehrere Bands, die offenbar keine Berührungsängste zur rechten Szene haben.So bezeichnet die ukrainische Band „Kroda“, die als Hauptact in Reichenthal auftreten soll, ihre Musik als „Ertönen schrecklicher Schlachtrufe von arischen Kriegern (…) und das wütende Gebrüll von arischer archetypischer wölfischer Natur“.





In Wels droht, dass die Neonazis aus dem Umfeld von Ludwig Reinthalers ehemaligen „Bunten“ dieses Jahr bei der offiziellen Bezirks-SPÖ-Maifeier am Vogelweiderplatz ganz offen auftreten. Schließlich markierten sie auch letztes Jahr bei der SPÖ-Vogelweide-Veranstaltung überdeutlich „ihr Revier“.
Laut Veranstalter 400, laut Polizeiangaben 200 AntifaschistInnen demonstrierten am 16. April 2011 in Braunau bei der schon traditionellen Antifa-Demo des Bündnisses „braunau gegen rechts“.
Auf einem Flohmarkt werden offen und regelmäßig NS-Devotionalien angeboten. Touristen sind empört. Revisionistische Literatur, die mit Hakenkreuzen gekennzeichnet ist, verstößt gegen das Abzeichengesetz.
Sie sollten „bereit sein“ und Softguns mitnehmen „wenn die Italiener kommen“ wurde einem der Zeugen ausgerichtet. Weil „eine Gruppe von Ausländern kommt nicht in friedlicher Absicht“ berichtete ein anderer Zeuge, bei einem Treffen am Vortag des Ereignisses hieß es, sie sollten am Sonntag zum Stollen kommen, weil es dort „wieder eine Gaudi“ geben würde.