Brandanschläge und Denkmalschändungen in Wels
- Dienstag, 6. März 2012 @ 10:51
Das OÖ Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus und das Mauthausen Komitee Österreich schlagen Alarm.Eine Gedenktafelschändung und zwei Brandstiftungen, die im Februar in Wels verübt wurden, legen den Verdacht auf eine rechtsextreme Anschlagserie nahe. Darüber informierten der Bundesvorsitzende des Mauthausen Komitees Österreich, Willi Mernyi, und der Sprecher des OÖ. Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus, Robert Eiter, in einem E-Mail Innenministerin Johanna Mikl-Leitner.





Rund 300 AntifaschistInnen demonstrierten am Abend des 11. Februar 2012 in Linz gegen den deutschnationalen Burschenbundball im Kaufmännischen Vereinshaus. Vom Hauptplatz, wo eine Auftaktkundgebung stattfand, bewegte sich der Demonstrationszug über die Hofgasse und den Alten Markt zum Taubenmarkt und von dort durch die Landstraße bis zum Vereinshaus, wo ein massives Polizeiaufgebot das deutschnationale Getümmel hermetisch vor den DemonstrantInnen abschirmte.
Burschenschaften tun vor allem eines: polarisieren. Die Einen sehen sie als Bewahrer der Tradition, die anderen als Rechtsextremisten. In Linz fand am 13.1.2012 die 1. Linzer Burschi-Tour statt, bei welcher der Rechtsextremismusexperte Heribert Schiedel (DÖW) durch die Linzer Burschenschaften führte. subtext.at hat ihn vorab zum Interview gebeten.
Einstimmig beschlossen wurden nachstehende zwei Anträge beim 11. Antia-Netzwerk-Treffen am 1. Oktober 2011:
Am 1. Oktober 2011 fand im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels das diesjährige Jahrestreffen des 2001 gegründeten OÖ Netzwerks gegen Rassismus und Rechtsextremismus statt, an dem sich rund 130 AntifaschistInnen aus dem ganzen Bundesland beteiligten.