Warum die KPÖ auf dem Stimmzettel steht
- Mittwoch, 20. August 2008 @ 08:24
„Wir“ leisten uns Steuergeschenke an die 10 Prozent unserer Gesellschaft, die zwei Drittel des gesamten vorhandenen Vermögens besitzen. Gleichzeitig werden sozialstaatliche Leistungen mehr und mehr eingeschränkt und in Frage gestellt. Die Mehrheit der Bevölkerung leidet darunter. Wer das ändern will, muss eine neue Verteilungspolitik einfordern.Die Koalitionsregierung zwischen SPÖ und ÖVP ist nicht deshalb gescheitert, weil die beiden Parteien so unterschiedliche politische Positionen haben, sie scheiterte an der Verwechselbarkeit ihrer Haltungen. Es ist eine gemeinsame Grundhaltung aller Parlamentsparteien festzustellen: An der neoliberalen Marktwirtschaft wird nicht gekratzt, Profitdenken und Leistungsgesellschaft sind keine hinterfragte Dogmen. Die Bevölkerungsmehrheit bleibt immer deutlicher auf der Strecke.







Mit einer würdigen Veranstaltung ehrten die Initiative Welser gegen Faschismus und die Stadt Wels am 14. August 2008 durch die Verlegung von „Stolpersteinen“ an vier Plätzen im Stadtgebiet den antifaschistischen Widerstand.
In der Nacht zum 21. August 1968 marschierten Truppen von fünf Warschauer-Pakt-Staaten in der damaligen CSSR ein. Damit wurde der „Prager Frühling“ mit militärischer Gewalt beendet. Der Versuch zur Reform des Sozialismus durch Überwindung des zentralistisch-autoritären, verbürokratisierten von der Sowjetunion auch in der Tschechoslowakei übernommenen Modells war damit gescheitert.

Grußbotschaft der KPÖ-Oberösterreich an die Antifa-Demo am 9. August 2008 in Passau
Wenige Wochen vor dem Wiener Volksstimmefest ist es soweit: Die alljährlich stattfindende Lesung "Linkes Wort" präsentiert sich in Form einer eigenen Webseite. Seit heute ist die neu gestaltete Webseite des Linken Worts veröffentlicht und abrufbar. 
Das AUA-Management agiert derart dilettantisch, dass dahinter Methode vermutet werden darf. Die Gremien von ÖIAG und AUA sind von Lobbyisten deutscher Großkonzerne durchsetzt. Sie machen Druck für den Verkauf der AUA an die Lufthansa. SPÖ und ÖVP bereiten sich zum nächsten Kniefall vor der "Deutschland AG" vor.