KPÖ sammelt Unterstützungserklärungen für Landtagskandidatur
- Dienstag, 21. Juli 2009 @ 15:25
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Die Reaktionen auf das Dossier des OÖ Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus (dem bereits 53 Gruppen, darunter auch die KPÖ, angehören) über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten mit Oberösterreich-Bezug zeigen in aller Deutlichkeit, dass sowohl ÖVP als auch SPÖ Klärungsbedarf in der Abgrenzung nach rechts haben.
Das OÖ Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus, dem bereits 53 Gruppen, darunter auch die KPÖ angehören, legte jetzt ein Dossier über rechtsextreme und rassistische Aktivitäten mit Oberösterreich-Bezug vor:
Rechtsextreme Provokationen in Ebensee. Wolfgang Quatember im Gespräch.
55.960 Euro für den Österreichischen Turnerbund (ÖTB) und 4.000 Euro für den Ring Freiheitlicher Jugend (RFJ) sind im Subventionsbericht der Stadt Linz 2008 ausgewiesen. Damit fördert Bürgermeister Franz Dobusch (SPÖ) vorsätzlich Vereine, die zu keiner eindeutigen Distanzierung von neonazistischem und rassistischem Gedankengut bereit sind.
„Wenn die Landeswahlbehörde den 1945 festgeschriebenen antifaschistischen Verfassungsauftrag der 2. Republik, verankert im NS-Verbotsgesetz und im Staatsvertrag, ernst nimmt, darf sie eine Kandidatur der rechtsextremen Nationalen Volkspartei (NVP) bei der oö Landtagswahl nicht zulassen“, fordert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner. Damit würde erstmals seit dem Antreten der Nationaldemokratischen Partei (NDP) des Neonazis Norbert Burger im Jahre 1973 eine offen rechtsextreme Partei kandidieren, die NDP wurde 1988 verboten.
Seine antikapitalistische Beschwichtigungsrhetorik führt Oberösterreichs SPÖ-Chef Erich Haider mit seinem Beharren auf die steuerschonende SPÖ-Privatstiftung L36 ad absurdum: „Wenn der steirische SPÖ-Chef Franz Voves jetzt zum späten Schluss kommt, dass eine Partei keine Privatstiftung besitzen soll, dass müsste das auch für Oberösterreich gelten, zumal Haider ständig gegen Gier wettert und eine Vermögensbesteuerung fordert“, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner.