Soziale Arbeit als „Markt“?
- Donnerstag, 29. November 2007 @ 17:17
Willkommen bei KPÖ Oberösterreich
Es ist bemerkenswert, mit welcher Vehemenz die Erhöhung der Mindestpensionen um magere 21 Euro zur Krise der Staatsfinanzen hochstilisiert wird. Von "Schäbigkeit" ist da die Rede und von "Schieflastigkeit" auf Kosten der jungen Generation. Für hochbezahlte Experten (Innen gibt´s da offensichtlich nicht), JournalistInnen oder PolitikerInnen sind 21 Euro ein besseres Trinkgeld, die Welt der MindestpensionistInnen ist ihnen mehr als fremd, mit 747 Euro monatlich leben zu müssen, können sie sich nicht vorstellen.
Der Behindertenpass ist ein amtlicher Lichtbildausweis, er enthält die persönlichen Daten und den Grad der Behinderung.
Zu Plausibilität und Kritik des garantierten Grundeinkommens. Von Franz Schandl. Der Artikel ist dem DOWAS-Jahresbericht 2006 entnommen, zur weiteren Lektüre empfehlen wir die Zeitschrift Streifzüge, www.streifzuege.org, Franz Schandl ist einer der Herausgeber.
Von Walter Baier, ehemaliger Vorsitzender der KPÖ, tätig im Netzwerk Transform
Die KPÖ machte bei der Nationalratswahl 2006 unter dem Motto „Es ist genug für alle da“ die Umverteilung zum Schwerpunkt ihres Wahlkampfes und konnte damit bundesweit das beste Wahlergebnis seit 1975 erzielen. Das Thema wurde in der Schlussphase des Wahlkampfes auch von anderen Parteien aufgegriffen. Auch die unmittelbar nach der Wahl entbrannte heftige Debatte um Grundsicherung, Armutsbekämpfung und Pensionserhöhungen zeigt die Brisanz des Themas.