EU-Kritik kann auch vorwärtsgewandt sein
- Sonntag, 11. Mai 2014 @ 20:00
"Die Europapolitik der FPÖ würde das europäische Parlament schwächen und so die Bevölkerung Europas noch weiter gegenüber den Interessen von internationalen Konzernen und Banken entmachten", kommentiert Martin Ehrenhauser, Spitzenkandidat der Wahlallianz EUROPA ANDERS, den Auftritt von Harald Vilimsky in der Pressestunde. 




Eine kritischer Blick auf die Europa-Wahlprogramme der SPÖ und der Grünen. Von Walter Baier, Koordinator von Transform Europa
Die Internationale Abteilung der Fortschrittspartei der Werktätigen Zyperns (AKEL) hat sich an einen weiten Kreis von linken und kommunistischen Organisationen mit der Bitte gewandt, einen Aufruf zu unterstützen, auf den sich bei einem Treffen in Brüssel eine Reihe von Parteien geeinigt hat. Der Aufruf soll zu den Wahlen des Europäischen Parlaments ein Signal der Annäherung linker und kommunistischer Parteien in Europa aussenden.
Beim Gründungskonvent von EUROPA ANDERS wählten die Mitglieder der drei Allianzpartner KPÖ, Piratenpartei und Wandel sowie über 70 unabhängige UnterstützerInnen Martin Ehrenhauser und Ulli Fuchs an die überparteiliche Spitze ihrer Wahlliste. In der JUFA Wien City herrschte großer Andrang: Für 300 Leute war ursprünglich geplant, knapp 400 kamen. Die Stimmberechtigten wählten Martin Ehrenhauser mit 79% auf Platz 1.
Etwa um 13 Uhr war klar - die Mitglieder der KPÖ, die Mitglieder der Piratenpartei und die Mitglieder des Wandels hatten in ihren internen Versammlungen allesamt mit großer Mehrheit für die Wahl-Allianz Europa Anders gestimmt, womit Europa Anders endgültig „das Licht der Welt“ erblickt.
Alexis Tsipras über die Chancen der Linken, die Europawahl und eine bessere Zukunft