FPÖ und Identitäre: "Villa Hagen" als Drehscheibe
- Donnerstag, 28. März 2019 @ 15:56
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<img width="300" height="225" class="floatleft" src="http://ooe.kpoe.at/images/articles/20...1560_1.jpg" alt="" /> Mit einer Anzeige wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Abzeichengesetz bzw. des Verdachts der Wiederbetätigung nach dem NS-Verbotsgesetz bei der Staatsanwaltschaft Linz fordert die KPÖ-Oberösterreich eine Überprüfung des Firmenlogos der Firma Beißmann.
Am 23. Februar strahlte ORF III in der Reihe „Baumeister der Republik“ eine selbst produzierte Dokumentation über den in Ottensheim geborenen großdeutschen Politiker Franz Dinghofer (1873 – 1956) aus.
„Eine Liebeserklärung an den Antifaschismus“ – unter diesem Motto steht die am Valentinstag 14. Februar 2019 stattfindende Donnerstagsdemo in Linz.
Wes ewiggestrigen Geistes Kind die deutschnationalen Burschenschaften sind kommt bereits in ihren Verbindungsnamen zum Ausdruck. Ein besonderes Beispiel dafür ist die Verbindung „Ostmark zu Linz“, konstatiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner: „Wenn FPÖ-Verteidigungssprecher Reinhard Bösch, selbst Mitglied der Burschenschaft Teutonia, seine Aussage, der Begriff „Ostmark“ sei „heute nicht mehr verwendbar und inakzeptabel“ erst meint, hat er gründlichen Handlungsbedarf“, so Furtlehner.
Die Untätigkeit der Landesregierung gegen rechtsextreme Aktivitäten ist ein klares Indiz dafür, dass sich die ÖVP in politische Geiselhaft ihres Koalitionspartners FPÖ – die bekanntlich personell und organisatorisch heillos mit dem Rechtsextremismus verfilzt ist – begeben hat, stellt KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner fest.
In einem Offenen Brief wenden sich 91 Persönlichkeiten an Landeshauptmann Thomas Stelzer: Sie verweisen darauf, dass in Oberösterreich seit Jahren die meisten rechtsextremen Straftaten aller Bundesländer begangen werden. Und sie verlangen Maßnahmen, um diese Hasskriminalität sowie andere rechtsextreme Aktivitäten endlich wirksam zu bekämpfen.
Der Burschenbundball im Linzer Vereinshaus ist kein harmloser Faschingsball, sondern eine festliche Inszenierung des Deutschnationalismus und damit eine Verleugnung der österreichischen Nation und ein Affront gegen den antifaschistischen Verfassungsauftrag der 2. Republik, kritisiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner.