Linz gegen Rechts: Schluss mit Landesförderung für rechtsextreme Szene
- Freitag, 5. Februar 2021 @ 12:58
Vor dem Hintergrund der sich häufenden rechtsextremen Rülpser aus der FPÖ – z.B. Udo Landbauer, Landesrat der FPÖ-NÖ zur hohen Zahl an Covid-Toten: „Sterben gehört nun mal zum Leben dazu“ verwundert es, dass der für Samstag, 6. Februar 2021 geplante Burschenbundball im Kaufmännischen Vereinshaus abgesagt worden ist. 




März 2020: Im Zusammenhang mit einem (gescheiterten) Antrag der FPÖ bei der Gemeinderatssitzung am 5.3.2020 gegen eine Grillzone beim Pleschingersee kommt es zu massiven rassistischen und NS-affinen Postings auf der Facebook-Seite der FPÖ-Linz. Erst nach 15 Stunden und zahlreichen Beschwerden werden diese Postings gelöscht.
Corona-bedingt mit einer geringeren Teilnehmer*innenzahl als in den Vorjahren fand am 10. Oktober 2020 im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels die 20. Jahreskonferenz des OÖ Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus statt. Bereits am Vormittag hatten die oberösterreichischen Mauthausen Komitees (MKÖ) sowie das Bündnis „Linz gegen Rechts“ beraten.
Als ungeheuerlich bezeichnet KPÖ-Landessprecher Michael Schmida die Bestrebungen des Innenministeriums den Kommissionsbericht über den Umgang mit dem Hitler-Geburtshaus in Braunau unter Verschluss zu halten. Zu Recht fordern Bundesdenkmalamt und Akademie der Wissenschaften jetzt den Bericht zu veröffentlichen und die Aufhebung des Denkmalschutzes rückgängig zu machen.
Mit einem stillen Gedenken würdigte die KPÖ-Oberösterreich am 10. Mai 2020 anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen den antifaschistischen Widerstand und die Opfer von Faschismus und Krieg.