KPÖ für Neuauflage der Debatte über Wagner-Jauregg
- Dienstag, 14. März 2006 @ 11:43
Willkommen bei KPÖ Oberösterreich
Als Anlass die Mitverantwortung zigtausender ÖsterreicherInnen an den Verbrechen des Nazifaschismus – sei es durch aktive Beteiligung an den Verbrechen des NS-Regimes oder als Profiteure von Arisierung und Vertreibung – zu thematisieren sieht die KPÖ-Oberösterreich den Jahrestag der Annexion Österreichs durch Nazideutschland im März 1938. Der Schriftsteller Carl Zuckmayer hatte die Stimmung in den Tagen des „Anschlusses“ im März 1938 treffend als „Hexensabbat des Pöbels und ein Begräbnis aller menschlichen Würde“ bezeichnet.
Begrüßt wird von der KPÖ-Oberösterreich die Orientierung von SPÖ-Landeschef Erich Haider im Zuge der Turbulenzen in der Stromwirtschaft die Energie AG (EAG) wieder zu 100 Prozent in Landesbesitz zu übernehmen. Bekanntlich wurden im Jahre 2001 bei der Bildung der jetzt gescheiterten EnergieAllianz 25 Prozent der EAG von den Partnerunternehmen EVN, Wienstrom und LinzAG übernommen. Jetzt ist deren Rückkauf um 470 Mio. Euro durch das Land bei gleichzeitigem Verkauf des 25-Prozent-Anteils an den Verbund geplant.
Begrüßt wird von der KPÖ-Oberösterreich der vom OÖ Netzwerk gegen Rassismus und Rechtsextremismus initiierte Appell zahlreicher prominenter Persönlichkeiten an die Gemeinde Lambach die Ehrenbürgerschaft der Kunstmalerin Margarete Pausinger (1880-1956) aufzuheben und an die Gemeinde Sankt Wolfgang die nach dem Gemeindearzt Franz Xaver Rais (1899-1972) benannte Raispromenade umzubenennen.
Von Romana Gadje
Im Kontext mit der internationalen und insbesondere EU-weiten Entwicklung steht die eindeutig negative Bilanz der Frauenpolitik der Regierung Schüssel, die zudem gesellschaftspolitisch deutliche reaktionäre Verschärfungen aufweist, stellt die KPÖ-Oberösterreich zum Internationalen Frauentag am 8. März fest.
Während sich die SPÖ mit Recht über den Missbrauch von Steuergeldern für eine umstrittene Olympia-Werbung der Bundesregierung und von 4,2 Millionen Euro Steuergeldern des Sozialministeriums für die als „Zukunft soziales Österreich“ getarnte indirekte BZÖ-Werbung empört, agiert sie im eigenen Wirkungsbereich offensichtlich um keinen Deut anders, kritisiert die KPÖ-Oberösterreich.