Wie bekannt wurde, plant die Stadt Linz für die Jahre 2025 und 2026 jeweils zwei Millionen Euro an den Linz Airport zu zahlen. Zusammen mit dem Land Oberösterreich, das ebenfalls 50 Prozent der Anteile hält, ergeben sich so rund acht Millionen Euro an öffentlichen Zuschüssen – das sind fast 11.000 Euro pro Tag.
Die KPÖ kritisiert diese finanzielle Unterstützung scharf. Bereits 2021 wies sie in einer Anfrage auf die erheblichen finanziellen Risiken hin. Damals hatte Bürgermeister Klaus Luger eine Subventionierung des Flughafens noch ausgeschlossen.
Die Rose von Jericho ist ein Wüstengewächs. Am Ende der Vegetationszeit rollt sich ihre vertrocknete Rosette ein, um den Samen für die nächste Generation zu bewahren. Der Wind mag sie über Kilometer weit vertragen; kehrt der Regen zurück, erblüht sie von Neuem.
106 Jahre nach Gründung der Kommunistischen Partei Österreichs schildert Walter Baier – er war über ein Jahrzehnt ihr Bundesvorsitzender – ihre wechselhafte, in manchen Perioden heroische Geschichte. Als stärkste Kraft des antifaschistischen Widerstands gegen die NS-Diktatur wurde die KPÖ Mitbegründerin der Zweiten Republik. Im Kalten Krieg begann ihr Abstieg zur Kleinpartei.
„Oberösterreich darf nicht schlechter behandelt werden als die Ausländer!“
Das war der Notschrei den der Landtag am 18. Dezember 1960 und am 25 . Februar 1961 ausgestoßen hatte um auf die Ausplünderung des heimischen Erdöls aufmerksam zu machen.
Dem Aufschrei folgten allerdings ebensowenig Taten wie in den Jahren seit dem Abschluß des Staatsvertrages im Jahre 1955.
Der Jahrestag der Unterzeichnung des Staatsvertrags gibt Anlass zu Betrachtungen, die für die aktuellen politischen Auseinandersetzungen um den Weg, den Österreich seit einiger Zeit und gegenwärtig beschreitet, von Bedeutung sind.
Die KPÖ Linz zeigt sich enttäuscht über die Entscheidung der Stadt Linz, den Antrag auf eine Volksbefragung zur Erhaltung des Grüngürtels und zur Umwidmung von Mitteln zugunsten des öffentlichen Verkehrs als unzulässig zurückzuweisen.
Mit dem Bau der neuen Donautalbrücke wurde vonseiten der verantwortlichen Politik zugesagt, die Schrankenanlage der Mühlkreisbahn zwischen Rudolfstraße und Oberer Donaustraße – den sogenannten „Pendlerschranken“ – in den Morgenstunden zu schließen. Ziel war eine spürbare Entlastung des Stadtteils Alt-Urfahr vom morgendlichen Durchzugsverkehr. Trotz der mittlerweile erfolgten Fertigstellung der Brücke blieb die Umsetzung dieses Versprechens jedoch bis heute aus.
Am 5. Mai 1945 wurde Linz von den vom Westen rasch vorrückenden Einheiten der Dritten US-Armee vom NS-Regime befreit. Aufgrund der Vorsprache von Ernst Koref und seinen politischen Freunden am 5. Mai bei den vorläufigen Stadtkommandanten der amerikanischen Armee kam es jedoch erst am 8. Mai zur Beauftragung des Stadtoberhauptes von Linz, indem der Nazi-Oberbürgermeister Franz Langoth durch Ernst Koref abgelöst wurde.
Am 5. Mai 1945 um 10 Uhr vormittags erschütterten mehrere heftige Detonationen die Ennsleite in Steyr. Wo heute die Otto-Glöckel-Schule steht, sprengten die deutschen Truppen ihre letzten Geschütze. Bewaffnete Arbeitergruppen, Kommunisten und Sozialisten entwaffneten die letzten Teile der Hitler-Wehrmacht.