Mittwoch, 11. M�rz 2026 @ 20:13
Gemeinderat Michael Roth-Schmida sieht darin ein falsches Signal: „Die aktuelle weltpolitische Lage und der starke Preisanstieg bei fossilen Energieträgern zeigen deutlich, wie abhängig wir weiterhin von diesen Energiequellen sind – nicht nur bei Treibstoffen, sondern auch bei der Stromproduktion. Das ist ein klares Argument für eine Solarpflicht.“
Der Markt oder individuelle Entscheidungen allein würden oft zu kurzfristigen Lösungen führen, während der langfristige Nutzen erneuerbarer Energien zu wenig berücksichtigt werde. „Wir befinden uns hier im Baurecht und damit im Bereich der Ordnungspolitik. Daher müssen vor allem auch Gemeinwohlinteressen, Klimaziele und Versorgungssicherheit berücksichtigt werden. Eine entsprechende Festlegung wäre mehr als gerechtfertigt gewesen. Schade, dass hier die SPÖ und Bürgermeister Prammer sich den kurzsichtigen Klientelinteressen von ÖVP und FPÖ beugt“, so Roth-Schmida.
Siehe auch: Klimaschutz und Energiewende dürfen nicht am Eigentum scheitern
https://ooe.kpoe.at/article.php/20250410143859777