Mittwoch, 15. Januar 2025 @ 19:37
„Es hat lange gedauert, aber nun wird endlich unser Antrag vom September 2022 umgesetzt“, so Roth-Schmida. Der KPÖ-Politiker begrüßt diesen Schritt als einen wichtigen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien und zur Erreichung der Klimaziele in der Stadt. „Solaranlagen sind ein klarer und notwendiger Schritt, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren und die Energiewende voranzubringen.“ Positiv bewertet Roth-Schmida in diesem Fall auch, dass die Regelung als Ediktverordnung umgesetzt wird. Dadurch sind auch bestehende Bebauungspläne von der neuen Verordnung betroffen, was die Reichweite und Wirkung der Maßnahme erhöht. Dennoch bleibt der Gemeinderat vorsichtig und betont, dass die konkreten Vorgaben noch geprüft werden müssen – insbesondere, ob Solarthermie als Alternative zu Photovoltaik berücksichtigt wird.
„Thermische Solarkollektoren haben einen höheren Wirkungsgrad und benötigen weniger Dachfläche als PV-Anlagen. Beide erneuerbare Energieformen sind sinnvoll, und bei der Solarthermie sind technische Herausforderungen wie Speicherung und Netzeinspeisung bereits gelöst. In Deutschland wird deshalb oft festgelegt, dass die Fläche von Solarwärmekollektoren auf die Solarmindestfläche angerechnet wird.“
KPÖ-Antrag (Gemeinderatssitzung am 22.09.2022) "Verpflichtende Solaranlagen bei neuen Bebauungsplänen": https://ooe.kpoe.at/article.php/20220920111218908