Mittwoch, 27. Mai 2026 @ 05:21
Dabei könnten Regionalbuslinien für viele Linzerinnen und Linzer eine deutlich wichtigere Rolle spielen. Mehrere dieser Verbindungen bieten schnelle und attraktive Alternativen innerhalb des Stadtgebiets und könnten einen wertvollen Beitrag zur Verringerung des Autoverkehrs leisten. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Angebote sichtbarer gemacht und stärker als Teil eines gemeinsamen öffentlichen Verkehrssystems verstanden werden.
Kritisiert wird zudem, dass auf einzelnen Regionalbuslinien das Einsteigen innerhalb des Linzer Stadtgebiets nicht erlaubt ist. Diese Regelung wurde ursprünglich eingeführt, um die Busse zu beschleunigen und Fahrpläne besser einhalten zu können. Aus Sicht von Verkehrsexpert:innen sollte die Beschleunigung des Busverkehrs jedoch vor allem durch infrastrukturelle Maßnahmen, wie zum Beispiel Busspuren oder Haltestellenkaps erreicht werden. Darüber hinaus trägt auch die hohe Zahl an Zeitkartenbesitzer:innen im öffentlichen Verkehr zu einem raschen Fahrgastwechsel bei. Deshalb wird angeregt zu prüfen, ob – ähnlich wie bei den Linz Linien – künftig auch in Regionalbussen innerhalb des Stadtgebiets ein Einsteigen ohne Fahrscheinkontrolle möglich gemacht werden kann.
„Die Diskussion über eine stärkere Vernetzung der Verkehrssysteme wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Schon jetzt ist klar: Eine bessere Integration von Regional- und Stadtverkehr kann den öffentlichen Verkehr in Linz insgesamt attraktiver, effizienter und fahrgastfreundlicher machen“, sagt Gemeinderat Michael Roth-Schmida abschließend.