Öffi-Anbindung für Beschäftigte im Industriepark Pasching sicherstellen

Dienstag, 24. M�rz 2026 @ 09:46

Die KPÖ Oberösterreich unterstützt die Forderungen der Arbeitnehmervertretungen und Betriebsrät:innen der Betriebe im Industriepark Pasching nach einer verlässlichen Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Durch die Verlegung der Westbahnstrecke zum Flughafen Linz und die geplanten Änderungen bei den Bahnhöfen droht sich die Situation für viele Pendler und Pendlerinnen deutlich zu verschlechtern. Besonders kritisch sieht die KPÖ, dass es bis heute keine verbindliche Zusage des Landes Oberösterreich gibt, wie die öffentliche Anbindung des Industrieparks künftig aussehen soll. Tausende Beschäftigte sind auf Bus und Bahn angewiesen, um ihre Arbeitsplätze zu erreichen.

Ein „Shuttle on Demand“ der Gemeinde Hörsching kann eine stabile Öffi-Anbindung nicht ersetzen – zumal dafür zusätzliche Kosten für die Fahrgäste anfallen würden. Wenn gleichzeitig bestehende Bahnverbindungen wegfallen, bedeutet das für viele Arbeitnehmer:innen längere Wege und höhere Belastungen.

„Wer will, dass mehr Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren, darf bestehende Verbindungen nicht verschlechtern. Die Beschäftigten im Industriepark brauchen eine verlässliche und leistbare Öffi-Anbindung, keine unsicheren Übergangslösungen“, betont der stellvertretende Vorsitzende der KPÖ Oberösterreich, Michael Roth-Schmida.

Die KPÖ Oberösterreich fordert daher vom Land Oberösterreich eine klare Garantie für eine gute Öffi-Anbindung des Industrieparks Pasching, bessere und auf Bahn sowie S-Bahn abgestimmte Busverbindungen, eine finanzielle Beteiligung des Landes an regionalen Mikro-ÖV-Angeboten – damit die Kosten nicht auf Gemeinden oder Beschäftigte abgewälzt werden – sowie den Erhalt bzw. die Errichtung eines Bahnhofs in Pasching als wichtigen Zugang zum öffentlichen Verkehr für tausende Beschäftigte.

„Die Art und Weise, wie der viergleisige Ausbau der Westbahnstrecke zwischen Wels und Linz umgesetzt wird, zeigt, wie weit die Planungen und Vorgaben von ÖBB und Politik von den Bedürfnissen der Menschen und Pendler:innen entfernt sind. Hier wird mehr als eine Milliarde Euro in den Ausbau investiert, um vor allem den Fern- und Güterverkehr sowie die Anbindung des maroden Linzer Flughafens zu verbessern – doch für die tausenden Nutzer:innen des öffentlichen Nahverkehrs gibt es nur Verschlechterungen“, kritisiert Michael Roth-Schmida.


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