Rodungen für A26 gestartet: Trauriger Tag in der Geschichte der Stadt Linz

Dienstag, 2. Dezember 2025 @ 09:19

Die heute unter massivem Polizeiaufgebot begonnenen Rodungen im Bergschlösslpark markieren einen traurigen Höhepunkt in der jüngeren Geschichte der Stadt Linz. Für ein rückwärtsgewandtes und längst überholtes Autobahnprojekt – die A26 – werden nicht nur über eine Milliarde Euro an Steuergeldern verschwendet, sondern auch wertvolle städtische Grünräume unwiederbringlich zerstört.

Die KPÖ Linz erklärt sich solidarisch mit den Aktivist*innen vor Ort, die Zivilcourage zeigen und sich dieser Unvernunft entgegenstellen. Ihr Einsatz für Umweltschutz, Lebensqualität und eine moderne Verkehrspolitik verdient höchste Anerkennung.

Einmal mehr übt die KPÖ scharfe Kritik an den politischen Verantwortlichen, die trotz klarer Faktenlage und massiver Bedenken weiterhin unbeirrbar am zerstörerischen A26-Projekt festhalten. Besonders schwer wiegt die Verantwortung der Stadtpolitik – allen voran Bürgermeister Prammer –, die es verabsäumt hat, diese Rodungen zu verhindern. Selbst der Vorschlag, die Fällungen zumindest zeitlich nach hinten zu verschieben, um die für das Stadtklima wichtigen Bäume so lange wie möglich zu erhalten, wurde im letzten Gemeinderat von einer Mehrheit – einschließlich der Bürgermeisterpartei – abgelehnt. Mit den nun begonnenen Arbeiten setzt sich ein Politikstil fort, der Zukunftsfragen ignoriert und die Bedürfnisse der Menschen nach Grünraum, Klimaschutz und lebenswerter Stadtentwicklung hintanstellt.

Die KPÖ Linz fordert ein sofortiges Umdenken, den Stopp weiterer Rodungen sowie einen grundlegenden Kurswechsel hin zu einer sozial gerechten und ökologisch verantwortlichen Verkehrspolitik.


KPÖ Oberösterreich - Rodungen für A26 gestartet: Trauriger Tag in der Geschichte der Stadt Linz
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