Mittwoch, 12. November 2025 @ 16:35
„Anstatt die Ursachen von Armut anzugehen, wird in Linz zunehmend gegen armutsbetroffene und randständige Menschen vorgegangen. Das ist eine traurige und beschämende Entwicklung“, so Roth-Schmida.
Als positives Gegenbeispiel verweist er auf Dornbirn, wo der neue SPÖ-Bürgermeister Markus Fäßler erst im Mai die Trennelemente auf Bänken vor dem Bahnhof entfernen ließ. „Es geht also auch anders – mit Menschlichkeit statt Abwehrhaltung“, betont der KPÖ-Gemeinderat.
Die KPÖ fordert in diesem Zusammenhang die Einrichtung einer Bahnhofsmission am Linzer (Bus-)Bahnhof sowie den Ausbau des „Housing First“-Programms in der Stadt. „Linz braucht mehr Orte und Maßnahmen der Hilfe und Solidarität, nicht der Ausgrenzung“, so Roth-Schmida abschließend.