Dienstag, 28. Oktober 2025 @ 16:49
KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida zeigt sich enttäuscht über die Entscheidung: „Noch vor Kurzem hat das Land Oberösterreich stolz auf die sinkenden Verkehrszahlen durch die Donautalbrücke – etwa in der Rudolfstraße – verwiesen. Jetzt zeigt sich, dass diese Entwicklung anscheinend doch nicht so eindeutig ist und für das Land nach wie vor zu viele Pkw über die Rudolfstraße fahren. Damit bestätigt sich einmal mehr, wie wenig von den Versprechen der Politik zu halten ist, wenn es um Großstraßenprojekte wie Donautalbrücke oder Westring geht.“
Für Roth-Schmida sind nun die Stadt Linz und der zuständige Vizebürgermeister Martin Hajart (ÖVP) gefordert: Der Gemeinderat hat nämlich im zweiten Teil des KPÖ-Antrags beschlossen, dass – sollte das Land diesem Ersuchen nicht nachkommen – für die Obere Donaustraße eine Fahrrad- oder Wohnstraße verordnet werden soll, um den Durchzugsverkehr wirksam einzudämmen. Roth-Schmida: „Wenn das Land weiter blockiert, muss die Stadt selbst aktiv werden. Mit dem Gemeinderatsbeschluss liegt ein klarer politischer Auftrag vor, endlich konkrete Schritte zur Verkehrsentlastung in Alt-Urfahr zu setzen.“