Montag, 20. Oktober 2025 @ 13:55
Seit Jahren wird in Linz über den Ausbau des öffentlichen Verkehrs diskutiert – sichtbare Verbesserungen für Fahrgäste bleiben jedoch aus. Stattdessen dominieren teure Prestigeprojekte wie die geplante Obuslinie 48 oder die Regionalstadtbahn. Konkrete Forderungen der KPÖ-Linz:
- Ausbau statt Prestige: Investitionen in das bestehende Liniennetz und Angebots-Fahrplan mit dichteren Intervalle, längeren Betriebszeiten (bis 0:30 Uhr) und mehr Angebot am Wochenende. Statt O-Bus Linie 48 Verbesserung des bestehenden Netzes. Regionalstadtbahnprojekt S7 überdenken und Alternativen prüfen.
- Attraktive Umsteigepunkte: Barrierefreie, übersichtliche Knoten wie Hauptbahnhof und Mühlkreisbahnhof, bessere Fahrgastinformation und Integration der OÖVV-Buslinien ins Stadtgebiet bringen Linzer:innen und Pendler:innen Vorteile.
- Einfacheres Liniennetz: Anpassung und bessere Abstimmung der Linien 11, 17, 19, 26, 27, 45, 70 und 72 für mehr Übersicht und Komfort.
- Sichere Finanzierung: Sowohl die Stadt als auch das Land sind gefordert, mehr Mittel gezielt in Angebotsverbesserungen zu investieren und die Zuschüsse deutlich zu erhöhen.
Gemeinderat Michael Roth-Schmida: "Ziel ist ein verlässliches, leistbares und umweltfreundliches Öffi-System, das kurze Intervalle, gute Erreichbarkeit und mehr Komfort für alle Fahrgäste – und jene, die es noch werden wollen – bietet."
Eine ausführliche Darstellung der Positionen der Linzer KPÖ-Fraktion: https://ooe.kpoe.at/files/UnterlagePK...6VLinz.pdf