Mittwoch, 24. September 2025 @ 18:06
Dazu erklärt KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida: „Mit dieser Entscheidung macht die Stadt Linz – und besonders die SPÖ – einmal mehr deutlich, dass ihre Verkehrspolitik vor allem das Auto bevorzugt. Wir fordern die Umsetzung der Schnellbuslinien, auch wenn sie zunächst nur als nachfrageorientierte Notmaßnahme mit reduzierten Fahrplänen geplant sind. Das ist immer noch besser als gar kein öffentliches Verkehrsangebot!“ Roth-Schmida weiter: „Dass die Buslinien nicht umgesetzt werden, zeigt erneut, wie wenig für den öffentlichen Verkehr in Linz getan wird. Gerade die Linien 13 und 14 wären für Pendler:innen aus dem Linzer Süden, aber auch aus Urfahr und dem Mühlviertel, enorm wichtig gewesen. Das Industriegebiet bleibt mit Öffis nach wie vor schlecht erreichbar. Wer nun die entlastende Wirkung dieser Linien kleinredet, verkennt die Realität und hat in Wahrheit andere Gründe.“
Der KPÖ-Gemeinderat fordert daher eine klare Priorisierung für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs: „Angesichts knapper städtischer Kassen muss die Strategie, alle Verkehrsarten gleichzeitig zu fördern, überdacht werden. Raus aus dem Westring – rein in die Öffis muss jetzt die Devise lauten. So sind auch diese Schnellbuslinien problemlos finanzierbar!“
Bild: Liniennetzplan aus „Auf die Plätze fertig Linz - Mobilitätskonzept für die Stadt Linz“ (2021) https://www.linz.at/images/files/mobi...g_linz.pdf[*1]