Entlastungsversprechen mit Radweg-Aus eindrucksvoll gescheitert!

Dienstag, 15. April 2025 @ 13:31

„Die Entscheidung, eine Radspur auf der Nibelungenbrücke wieder abzubauen, ist ein deutlicher Beweis für die rückwärtsgewandte Verkehrspolitik in Linz und Oberösterreich. Trotz neuer Straßen und Brücken für den Autoverkehr bleibt die versprochene Entlastung aus. Das immer wieder vorgebrachte Entlastungsversprechen ist somit eindrucksvoll gescheitert. Anstatt daraus die richtigen Konsequenzen zu ziehen, wird dem motorisierten Individualverkehr auf der Nibelungenbrücke wieder eine Spur zurückgegeben“, kritisiert der Linzer KPÖ-Gemeinderat Michael Roth-Schmida.

Roth-Schmida richtet seinen Appell an die Linzer Stadtregierung: „Bürgermeister Dietmar Prammer und Vizebürgermeister Martin Hajart dürfen diese verkehrte Politik nicht länger mittragen. Die Stadt muss endlich die Interessen der Linzer:innen in den Mittelpunkt stellen, statt sich einer rückwärtsgewandten Verkehrspolitik zu beugen. Es geht um Lebensqualität, Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit – und Linz hat alle Möglichkeiten, hier mutige Schritte zu setzen.“

Weiter führt Roth-Schmida aus: „Wenn das Land Rückschritte macht, muss die Stadt umso entschlossener vorangehen. Linz braucht an den Stadteinfahrten endlich Busspuren, Pförtnerampeln und eine konsequente Priorisierung des öffentlichen Verkehrs. Wer mit Bus und Bahn in die Stadt kommt, ist willkommen. Wer jedoch weiterhin meint, mit dem eigenen Auto nach Linz fahren zu müssen, soll künftig länger warten. Das wäre ein deutliches Zeichen – gegenüber dem Land, aber auch gegenüber jenen Pendler:innen, die umweltfreundlich unterwegs sind.“

„Es braucht endlich klare Prioritäten für eine umweltfreundliche und soziale Mobilität – statt noch mehr Beton und Straßen für den motorisierten Verkehr“, so Roth-Schmida abschließend.


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