Mittwoch, 9. April 2025 @ 08:24
Eine ausführliche Biografie auf Wikipedia macht deutlich, dass Kubitschek ein prominenter Rechtsextremist mit weitreichenden Netzwerken in Deutschland und auch nach Österreich ist.
So war er etwa Teilnehmer des „Turmkommers“ der Linzer Burschenschaften im Jahr 2009 und trat wiederholt gemeinsam mit Vertretern der FPÖ bei einschlägigen Veranstaltungen in Deutschland auf.
Die Linzer KPÖ fordert Innenminister Gerhard Karner auf, für Kubitschek ein Einreiseverbot nach Österreich zu verhängen – ähnlich wie Deutschland ein Einreiseverbot für den Identitären-Chef Martin Sellner als „unerwünschte Person“ verhängt hat, um der internationalen Vernetzung des Rechtsextremismus entgegenzuwirken.
Die „Villa Hagen“ ist bekannt als ein Zentrum für die Burschenschaft Arminia Czernowitz, die vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) als besonders rechtslastig eingestuft wird, sowie für die Identitären und auch die Linzer FPÖ.
Da die FPÖ wiederholt rechtsextreme Aktivitäten in ihrem Umfeld als „Einzelfälle“ verharmlost und etwa FPÖ-Landeschef Manfred Haimbuchner von einem „Narrensaum“ spricht, stellt der Auftritt Kubitscheks einen Anlass zur Klarstellung dar. Die Linzer KPÖ fordert daher FPÖ-Stadtrat Michael Raml und die FPÖ-Gemeinderät:innen auf, sich öffentlich von diesem Auftritt zu distanzieren.