Montag, 17. M�rz 2025 @ 18:55
Das auch deshalb weil es in Linz, insbesondere in der Innenstadt, so viel andere und bedeutendere Stellen gäbe, wo wir Veränderungen brauchen, um den Autoverkehr zu beschränken und den öffentlichen Straßenraum neu zu beleben.
Am oberen Ende der Domgasse beispielsweise, im Graben, rollt täglich der Autoverkehr in bester innerstädtischer Lage über die Fußgängerzone Landstraße, während sich die Fußgänger*innen mit schmale Gehstreifen zufriedengeben müssen. Oft stehen darauf auch noch haltende Autos. Für die Fahrgäste wiederum bedeutet die Autolawine ständig Verzögerungen im öffentlichen Busverkehr. Die Bushaltestelle in Richtung Promenade ist ein Graus – da viel zu schmal, während auf der anderen Straßenseite die Busbucht beim Würstelstand nicht selten von haltenden Autos missbraucht wird. Im Graben bräuchte es daher dringend zumindest eine Begegnungszone – wenn nicht sogar mehr!
Weiter geht’s in die Dametzstraße, die viel zu breit ist (natürlich nur für den Autoverkehr), für die Radfahrenden und Zufußgehenden ist sie dafür viel zu schmal und mit vielen Hindernissen und Unzulänglichkeiten verbunden. Da stehen auch keine Bäume. Diese Straße ist beispielhafter Ausdruck für eine autodominierte, unmenschliche Stadt. Und ich könnte das auf andere Straßen fortführen. Da passiert aber überall nichts bzw. viel zu wenig und man könnte ja fragen: Was steht dazu konkret im "Integrierten Innenstadtkonzept-Best of Linz"? Antwort wieder: Nichts bzw. nicht viel!
Es gilt das gesprochene Wort.