Donnerstag, 14. Dezember 2023 @ 18:00
Kritik gibt es auch am Verkehrsbudget. So stößt der KPÖ-Fraktion die Steuergeldverwendung für nicht zukunftsweisende Projekte wie dem Westring, der Umfahrung Ebelsberg oder dem Halbanschluss Auhof sauer auf. Statt jährlich mehr als 10 Millionen Euro (2024 sogar 32,5 Millionen Euro!) für Auto-Projekte auszugeben, fordert die KPÖ, endlich die Mobilitätswende in der Landeshauptstadt einzuläuten.
„Die derzeitige Parallelförderung in der Verkehrspolitik kostet viel Geld und ist kontraproduktiv. Es braucht Investitionen in die nachhaltige und soziale Mobilität, hin zu einer Verkehrswende in Linz“, meint KPÖ-Verkehrssprecher Michael Roth-Schmida.
Um die leere Stadtkasse zu füllen, schlägt die KPÖ neue Finanzierungswege, wie etwa eine Vermögenssteuer oder eine Leerstandabgabe, vor. Sparen beim städtischen Personal oder Kahlschläge bei sozialen Leistungen seien jedenfalls der falsche Weg.