Montag, 5. Dezember 2022 @ 21:58
„ÖVP-Landeshauptmann Stelzer und Bürgermeister Luger sollten sich dafür einsetzen, dass sich jeder ein warmes, helles Zuhause mit Stromversorgung leisten kann. Stattdessen füllen sie mit den Gewinnen der Energie AG das eigene Budget auf“, sagt Matjasic. Die Energie AG ist zum Großteil in öffentlicher Hand: 52,71% sind über die Landesholding dem Land Oberösterreich zuzurechnen und 10,35% der Stadt Linz.
Die jungen Aktivisten wollen, dass die Preiserhöhung gestoppt und Energie wieder gemeinnützig organisiert wird.
Weil auch die bundesweite Netzgebühr steigt, müssen Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden mit einer Mehrbelastung von 219,30 Euro (brutto) rechnen. Ohne die Strompreisbremse der Bundesregierung – die aus Steuergeldern bezahlt wird – wären es sogar 799 Euro.