Montag, 13. September 2021 @ 16:11
Der Linzer KPÖ-Politiker sieht daher im "Mobilitätsfest" der Stadt eine reine Alibi- und Behübschungsveranstaltung der verantwortlichen Politik: "Die Ausladung ist nur der Gipfel. Die Politik verkauft sich dort für einen Tag als Förderin der nichtmotorisierten Mobilitätsformen und Klimaschützerin. An allen anderen 364 Tagen schaut die Realität aber ganz anders aus: Fast täglich werden die Grenzwerte bei den Luftemissionen durch den Straßenverkehr überschritten. Der Autoanteil ist in Linz so hoch wie in fast keiner anderen Landeshauptstadt und wächst weiter. Jahrzehntelange Problempunkte, wie etwa die Autobelastung, die unzumutbaren Zustände für den Fahrrad- und Fußgehverkehr zum Beispiel auf der Nibelungenbrücke, die Verzögerungen im Öffi-Busverkehr durch Staus, unzureichende Fahrradinfrastruktur dafür Ausbau sinnloser Straßenprojekte und so weiter, zeigen die Untätigkeit der Politik auf und machen deutlich: Beim Mobilitätsfest gibt es eigentlich wenig Grund zu feiern", meint der Linzer KPÖ-Verkehrssprecher.
Aussendung der "Initiative Verkehrswende Jetzt" zur Ausladung: https://www.verkehrswende-jetzt.at/pr...ehrswende/[*1]