Kommunistische Partei Österreichs - Landesvorstand Oberösterreich
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 Willkommen bei KPÖ OberösterreichDienstag, 7. September 2010 @ 07:44

Erklärung der FIR zum 65. Jahrestag der Potsdamer Konferenz

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Geschichte Der 8. und 9. Mai 2010 war für die Staaten und Völker nicht allein Europas der 65. Jahrestag des Sieges über den Faschismus, der Tag der Befreiung vom Faschismus.

Dieses Datum markiert den Beginn einer neuen Periode des Zusammenlebens der Völker in Europa, die trotz Kaltem Krieg und militärischer Aggression der NATO gegen Jugoslawien als weitgehend friedlich gekennzeichnet werden kann.
 
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„Widerstand im Salzkammergut“ als Hör-CDs

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Geschichte Die neu erschienenen und ab jetzt im Zeitgeschichte Museum Ebensee erhältlichen CDs „Widerstand im Salzkammergut“ entsprechen den gleichnamigen Audiostationen im Museum. Diese basieren auf dem Rohmaterial der 8-teiligen Radioreportage des Freien Radio Salzkammergut „Fragmente des Widerstands“, die im Jahr 2005 durch einen Förderpreis der KUPF Oberösterreich ermöglicht und von David Guttner produziert wurde.
 
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Gerechtigkeit nach Diktatur und Krieg

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Geschichte Entnazifizierung, Nachkriegsprozesse und „Wiedergutmachung“ als Transitional Justice. Von Claudia Kuretsidis-Haider / Winfried R. Garscha

Am 26. Juni 1945 verabschiedete die Provisorische Regierung das österreichische „Kriegsverbrechergesetz“, auf dessen Grundlage gemeinsam mit dem Verbotsgesetz vom 8. Mai 1945 die österreichische Justiz NS-Verbrechen ahnden konnte.

Seit den frühen 1990er Jahren gehört die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit den Volksgerichtsprozessen 1945-1955 zu den Forschungsschwerpunkten des DÖW. Seit 2001 nimmt eine eigenständige wissenschaftliche Einrichtung, die Zentrale österreichische Forschungsstelle Nachkriegsjustiz am DÖW, diesen Arbeitsbereich wahr.

Claudia Kuretsidis-Haider und Winfried R. Garscha gehören dem Mitarbeiterinnenstab des DÖW an und leiten gemeinsam die Forschungsstelle Nachkriegsjustiz.
 
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Dokumentation „Heiße Tage im Herbst“

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Geschichte Unter dem Titel „Heiße Tage im Herbst“ erschien bereits im Jahre 2000 eine Dokumentation der KPÖ-Oberösterreich über den Oktoberstreik 1950. Die Broschüre schildert die Ursachen und Hintergründe der größten Streikbewegung der 2. Republik. Mit Einzelbeiträgen werden die Ereignisse in Oberösterreich mit den Schwerpunkten Linz, Steyr, Ranshofen und Lenzing dargestellt. Dazu gibt es eine umfangreiche Chronologie der Ereignisse und eine Darstellung der Rolle von ÖGB und AK sowie eine Analyse der Streikbewegung und der Nachwirkungen.

Die Broschüre kann bei der KPÖ-Oberösterreich, Melicharstraße 8, 4020 Linz, Telefon +43 732 652156, Mail ooe@kpoe.at bestellt werden und steht als PDF zum Download unter http://ooe.kpoe.at/images/oktoberstreik.pdf zur Verfügung.
 
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Die KPÖ im Parlament

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Geschichte Von Hans Hautmann

Bild: Die Abgeordneten des Linksblocks (KPÖ und SAP) im Nationalrat, von links Johann Koplenig, Franz Honner, Viktor Elser, Ernst Fischer, rechts hinten Erwin Scharf.

Vierzehn Jahre, von 1945 bis 1959, waren Kommunisten im Nationalrat vertreten, und fünf Jahre, von 1949 bis 1954, hatte ein weiterer kommunistischer Mandatar im Bundesrat einen Sitz inne.
 
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Neue Besatzungsmacht durch „Wiener Memorandum“

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Geschichte „Oberösterreich darf nicht schlechter behandelt werden als die Ausländer!“

Das war der Notschrei den der Landtag am 18. Dezember 1960 und am 25 . Februar 1961 ausgestoßen hatte um auf die Ausplünderung des heimischen Erdöls aufmerksam zu machen.

Dem Aufschrei folgten allerdings ebensowenig Taten wie in den Jahren seit dem Abschluß des Staatsvertrages im Jahre 1955.
 
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Wiederaufbau von Arbeiterkammer und Gewerkschaften

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Geschichte1945 wurden auch die Fundamente für die Wiedererrichtung der 1934 ausgeschalteten und vom Faschismus zweckentfremdeten Gewerkschaften gelegt. Bereits am 14. Mai 1945 fand auf Initiative des Eisenbahnergewerkschafters Franz Harringer (SPÖ) in Eurichs Bierhalle in der Domgasse eine erste Vertrauensmännerversammlung der Linzer Betriebe statt.
 
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Weitblick im Kampf um den Staatsvertrag

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Geschichte Während ÖVP, SPÖ und der 1949 gegründete FPÖ-Vorläufer VdU im ”Kalten Krieg” bedingungslos auf der Seite der Westmächte und deren ”Politik der Stärke” standen, hat die KPÖ die Auffassung vertreten, dass mit einer solchen Politik der Staatsvertrag sowie das Ende der Besatzungsära und damit die volle Unabhängigkeit Österreichs nicht erreicht werden kann.

Schon Anfang der 50er vertrat die KPÖ die Überzeugung, dass ein Weg gefunden werden müsse, der nicht im Blockdenken verankert ist. Der Gedanke der Neutralität stützte sich auf das von der KPÖ schon seit ihrer Gründung im Kampf gegen die Anschlussbestrebungen an Deutschland erfolgte Bekenntnis für ein eigenständiges Österreich.
 
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Nationalsozialismus ist nicht aus dem Nichts aufgetaucht

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Geschichte Liebe Anwesende, dragi navzoči!

Kaj pomeni, spominjati se 8. maja? To pomeni v prvi vrsti spominjati se vseh, ki so se oboroženi ali brez orožja borili proti Hitlerjevemu režimu. Ker so nam več zapustili kot samo spomine. Zapustili so antifašistični nalog avstrijski državi, ki je zapisan v avstrijski državni pogodbi. Od nas je odvisno, da ne bo ostal samo zapisan, temveč da bo zaživel.

Was bedeutet es, wenn wir heute den 8. Mai hochleben lassen? Es bedeutet, dass wir der Opfer des Nazi-Regimes gedenken. Der wehrlosen und jener, die sich gewehrt haben.
 
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8. Mai 2010 - 65. Jahrestag der Befreiung - Tag des Sieges

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Geschichte Vor 65 Jahren erlebte die Menschheit am 8. Mai 1945 die endgültige militärische Zerschlagung des deutschen Faschismus.

Dieses Datum markiert den Sieg über das menschenverachtenden Regimes des Hitler-Faschismus,

* das politische Gegner und Andersdenkende ausgrenzte, verfolgte und inhaftierte,
* das Menschen allein aus einer konstruierten Rassezugehörigkeit als Juden, als Sinti und Roma, als Slawen millionenfach ermordete,
* das alle Nachbarstaaten in Europa und selbst Länder und Völker in anderen Teilen der Welt mit Krieg, Okkupation und Vernichtung überzog, ein Krieg, der mehr als 50 Millionen Menschen das Leben kostete.
 
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Der Tag, an dem die US-Truppen Steyr erreichten

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Geschichte Meindls Tod: „Da weiß man wenig. Es wurde eine verkohlte Leiche gefunden“, Otto Treml
Bild: Archiv Treml

STEYR. Heute vor 65 Jahren marschierten amerikanische Truppen in Steyr ein, um dem Nazi-Regime ein Ende zu bereiten. Auch das Konzentrationslager in Münichholz wurde am 5. Mai 1945 befreit.

Er wird nicht müde, daran zu erinnern, was damals passiert ist im und um den Zweiten Weltkrieg: Otto Treml. Der ehemalige Steyrer Gemeinderat forscht, hebt Dokumente aus, verfasst Berichte. Freilich weiß er auch über jene Tage Bescheid, an denen Amerikaner und Russen nach Steyr kamen.

5. Mai 1945: Amerikanische Truppen dringen nach Steyr vor, Nazi-Oberbürgermeister Ransmayr übergibt die Stadt an einen US-Offizier. SS-Sturmführer Georg Meindl, der als Generaldirektor der Steyr-Werke eingesetzt ist, wird verhaftet. Die US-Soldaten beschlagnahmen unter anderem das Stadtplatz-Hotel Steyrerhof. Dort wird auch das Truppenkommando untergebracht. Über die Zivilbevölkerung wird ein Ausgehverbot verhängt. Lediglich von 9 bis 12 und von 14 bis 16 Uhr dürfen die Steyrer hinaus auf die Straßen.
 
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Das KZ Mauthausen

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Geschichte Im März 1938 wurde Österreich vom faschistischen Deutschland okkupiert. Im August 1938 wurde in einem Steinbruch bei Mauthausen mit der Errichtung eines Konzentrationslagers begonnen. Das KZ Mauthausen war ein Vernichtungslager der Stufe III der Nazi-KZs. Hier wurden 120.000 Menschen aus 16 Staaten bestialisch ermordet. 335.000 Menschen beträgt die Gesamtzahl der in den Karteien des KZs registrierten Häftlinge. Vier wichtige Nebenlager wurden in Gusen, Linz, Ebensee und Wien errichtet. 50 kleinere Nebenlager bestanden in verschiedenen Orten von Ost- und Südösterreich.
 
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Die Ermordung der "Welser Gruppe"

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Geschichte Die Bezeichnung „Welser Gruppe“ stammt von der Geheimen Staatspolizei. Die Gestapo berichtet im September 1944 über den „Stand der illegalen Kommunistischen Partei Österreichs, Gebiet Oberdonau“, „daß in dieser Organisation 158 Männer und Frauen tätig gewesen waren und verhaftet worden waren.“ Diese Organisation war in den Gemeinden Ebensee, Gmunden, Gschwandt, Laakirchen, Lambach, Linz, Steyr, Stadl-Paura und Wels verankert. In den wichtigsten Betrieben dieser Gemeinden waren illegale Gruppen organisiert, deren Zusammenfassung 1942 beginnt.
 
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65 Jahre Befreiung vom NS-Faschismus

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Geschichte Vor 65 Jahren konstituierte sich die erste, Provisorische Regierung der Zweiten Republik im von der Roten Armee befreiten Wien. Die Vertreibung der Nazibesatzung, der SS-Truppen und ihrer Helfer allein aus Wien und Umgebung kostete an die 30.000 Rotarmisten das Leben.

Antifaschistischen Widerstandsgruppen – meist unter Führung von KommunistInnen – gelang es, Nazi-Truppen zu entwaffnen, den Kampf um Wien zu verkürzen und die Zerstörung wichtiger Einrichtungen durch Nazi-Desperados zu verhindern. Dafür stehen die Namen Biedermann, Huth, Raschke und Horeischy, die diese Taten noch in den letzten Kriegstagen mit ihrem Leben bezahlten.
 
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1938: Der Anschluss Österreichs ans Großdeutsche Reich

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Geschichte Bis in den Tod, rot-weiß-rot - das war der Slogan der „Vaterländischen“ Schuschniggs, die Praxis dann weit davon entfernt, die Klerikalfaschisten kapitulierten kampflos vor den Nazifaschisten.

Sie wussten, die Bevölkerung hatte in ihrer großen Mehrheit den österreichischen Faschismus abgelehnt, der Nationalsozialismus erschien Millionen Österreicherinnen sogar als Erlösung und Zukunftshoffnung.
 
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Dem Nazi-Terror die Stirn geboten…

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Geschichte Für den kommunistischen Widerstand gegen den Hitlerfaschismus waren politisch zwei Aspekte wesentlich. Georgi Dimitroff formulierte die 1935 vom 7. Weltkongress der Kommunistischen Internationale bestätigte Analyse des Faschismus als ”am meisten terroristische Form der Herrschaft des Finanzkapitals” und der daraus abgeleiteten Notwendigkeit einer breiten Volksfront im antifaschistischen Kampf. Ebenso wichtig war aber auch die im Auftrag der KPÖ von Alfred Klahr 1937 verfasste Arbeit ”Zur österreichischen Nation”, mit der erst eine intensivere Auseinandersetzung mit dem weitverbreiteten ”Anschlussgedanken” erfolgte und eine Mobilisierung gegen die sich abzeichnende Annexion Österreichs erfolgte.
 
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Begräbnis aller menschlichen Würde

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GeschichteAm Abend des 11. März 1938 brach die Hölle los. Die Unterwelt hatte ihre Pforten aufgetan und ihre niedrigsten, scheußlichsten, unreinsten Geister losgelassen. Die Stadt verwandelte sich in ein Albtraumgemälde von Hieronymus Bosch. Lemuren und Halbdämonen schienen aus Schmutzeiern gekrochen und aus versumpften Erdlöchern gestiegen. Die Luft war von einem unablässig gellenden, wüsten, hysterischen Gekreische erfüllt, aus Männer- und Weiberkehlen, das tage- und nächtelang weiterschrillte. Und alle Menschen verloren ihr Gesicht, glichen verzerrten Fratzen. Die einen in Angst, die anderen in Lüge, die anderen in wildem, hasserfüllten Triumph.
 
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Gegen Habsburg-Nostalgie: Republikanische Werte verteidigen

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Geschichte Eine Stellungnahme der KPÖ

Die von den Grünen unterstützte Kandidatur von Ulrich Habsburg-Lothringen bei der Bundespräsidentenwahl 2010 wirft grundsätzliche Fragen auf: Laut Bundesverfassung (Artikel 60) und Bundespräsidentenwahlordnung (Paragraph 6) sind „Mitglieder regierender Häuser oder solcher Familien, die ehemals regiert haben“ nämlich von einer Kandidatur für das höchste Amt ausgeschlossen. Wie früher schon die ÖVP wollen sich offenbar auch die Grünen mit dem in jedem Schulbuch vorkommenden Namen Habsburg schmücken.
 
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Anmerkungen zur Austrofaschismus-Debatte

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Geschichte Wenn Andreas Khol das Wort „Austrofaschismus“ hört kommt im das Grausen. Und so werkt der „konservative Tausendsassa der Polit-Talks und publizistischen Foren“ (Harald Walser) mit Händen und Füßen um das Ansehen von Kanzler Engelbert Dollfuss – dessen Konterfei immer noch demonstrativ im ÖVP-Parlamentsklub hängt – hochzuhalten und vom Verdacht des Faschisten weißzuwaschen.

Zwar wird der Begriff Faschismus üblicherweise ohnehin nur auf das Mussolini-Regime in Italien bezogen, meist um ihn nicht für das aus demagogischen Gründen als Nationalsozialismus firmierende Hitler-Regime zu verwenden.
 
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„Mühlviertler Hasenjagd“: Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen

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Geschichte „Wir treiben diese feigen Hasen so lange vor uns her, bis sie uns ins offene Messer laufen...“ (Franz Ziereis, Lagerkommandant des KZ Mauthausen, in Thomas Karny „Die Hatz“)

Es ist Nacht, die Nacht zum 2. Februar 1945. Im Block 20 ertönt Lärm. Plötzlich werden die Fenster der Baracke aufgestoßen. Ein Heer hagerer, ausgehungerter Männer stürzt mit Tischen und Decken heraus. Die Wachposten trifft ein Steinhagel, sie beginnen jedoch sofort das Feuer zu eröffnen. Geschrei ertönt, die ersten Männer fallen getroffen zu Boden.
 
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Franz Kain: Maria-Lichtmess-Nacht

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Geschichte In der Nacht vom 1. auf 2. Februar 1945 brachen rund 500 sowjetische Gefangene aus dem Konzentrationslager Mauthausen aus, wo sie - in der Mehrzahl Offiziere der Roten Armee - der sichere Tod erwartete. SS und NSDAP organisierten mit Hilfe der Hitlerjugend und der Feuerwehren sowie großer Teile der örtlichen Bevölkerung der Umlandgemeinden eine Verfolgungsaktion, die unter der zynischen Bezeichnung „Mühlviertler Hasenjagd“ berüchtigt wurde.
 
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Kommunismus und Emanzipation - Stalin und das Maß der Politik

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Geschichte Von Walter Baier, 1994 bis 2006 Bundesvorsitzender der KPÖ, tätig im Netzwerk Transform

„Da es Stalin (...) durchzusetzen vermochte, dass er als der legitime Erbe Lenins, als sein authentischer Ausleger, dass er als vierter Klassiker anerkannt werden sollte, hat sich das verhängnisvolle Vorurteil von der Identität der Stalinschen Theorien mit den Grundprinzipen des Marxismus immer mehr verfestigt.“ (Georg Lukacs, „Marxismus und Stalinismus“)
 
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Personenkult als Religionsersatz

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GeschichteDer Papst ist tot, endlich hat er seine Ruhe, sein Sterben hat lange genug gedauert. Millionen Menschen nahmen in einer medial gepushten Hysterie von ihm Abschied und machten damit einmal mehr den gesellschaftlichen Einfluss der Religion deutlich. Was Karl Marx als „Opium des Volkes“ definiert hatte, ist immer noch Realität. Nicht nur im fundamentalistischen Islam, dank des Antikommunisten Karol Wojtyla auch im angeblich so „aufgeklärten“ Europa.
 
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Hans Marsálek von Universität Linz gewürdigt

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Geschichte Mit der Ehrendoktorwürde der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Johannes-Kepler-Universität wurde am 24. November 2009 in Anerkennung seiner Verdienste um die Aufarbeitung der Geschichte des nationalsozialistischen Konzentrationslagers Mauthausen der Widerstandskämpfer und Mauthausen-Überlebende Hofrat Hans Marsálek ausgezeichnet.
 
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Stadtrundgang „Auf den Spuren des roten Linz“

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Geschichte Im Bild: TeilnehmerInnen des Stadtrundganges vor dem Haus in welchem 1919 die KPÖ in Linz gegründet wurde.

Auf großes Interesse stieß ein Angebot der Linzer KPÖ für einen historischen Stadtrundgang „Auf den Spuren des roten Linz“ am 12. September 2009 mit Casimir Paltinger, Fremdenführer und Gemeinderatskandidat der KPÖ. Der rund zweistündige Rundgang führte zu zahlreichen Stätten wichtiger historischer Ereignisse im Zentrum der Landeshauptstadt.
 
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Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

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GeschichteErklärung der KPÖ zum 70. Jahrestag des Beginns des 2.Weltkrieges

Am 1. September 1939 begann mit dem Überfall der Nazi-Wehrmacht auf Polen offiziell der 2. Weltkrieg, der in Europa bis zur bedingungslosen Kapitulation Hitlerdeutschlands am 8. Mai 1945 dauern, weltweit über 60 Millionen Menschenleben kosten und unermessliche Zerstörungen anrichten sollte.
Die schon vor der Machtergreifung des deutschen Faschismus im Jänner
1933 von der kommunistischen Bewegung erhobene Warnung „Hitler, das ist Krieg“ bestätigte sich damit anschaulich und als bittere Erfahrung für die ganze Welt.
 
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Kommentar zu einem Lenin-Aufreger

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Geschichte Von Erika Krenn, Bad Ischl

Das „Lenin-Flyer“ der Sozialistischen Jugend anlässlich der Bewerbung einer Veranstaltung in Andelsbuch (Vorarlberg) sorgte bekanntlich für große Aufregung bei den anderen Parteien. Auch die SPÖ war „not amused“ darüber. Was mich dabei mit einiger Zuversicht erfüllt, ist die Tatsache, dass der Obmann der Jungsozialisten Lukas Riepler in einer Aussendung feststellte: „ Die SPÖ hat mit dem Flyer nichts zu tun – auch wenn ich mich darüber freuen würde, wenn sie zu ihren marxistischen Wurzeln zurückkehren würde“.
 
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Jahrestage

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GeschichteEine tabellarische Übersicht über bedeutsame historische Jahrestage ohne Anspruch auf Vollständigkeit
 
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Weltfront der Revolution

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Geschichte Vor 90 Jahren wurde in Moskau die Kommunistische Internationale gegründet. Von Hans Hautmann

In diesen Tagen jährt sich zum neunzigsten Mal der Gründungskongress der Kommunistischen Internationale (KI), der vom 2. bis 6. März 1919 in Moskau tagte. Die III. Internationale entstand zu einem Zeitpunkt, als eine revolutionäre Welle an den Grundfesten kapitalistischer Herrschaft rüttelte. Sie war Ausdruck der nunmehrigen Notwendigkeit, die effektivsten Formen der Wechselbeziehungen und der gegenseitigen Hilfe zwischen den kommunistischen Parteien der verschiedenen nationalen Abteilungen des Proletariats zu finden.
 
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Zum Umgang mit der Komintern-Geschichte

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Geschichte Bemerkungen zur Geschichte der Komintern von ihrer Gründung bis zum Ende der 20er Jahre. Auszug aus einem Referat von Wladislaw Hedeler auf einem KPÖ-Seminar, November 2001. Der vollständige Reader ist über die KPÖ beziehbar.
 
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