Zwei Filme von Marika Schmiedt aus der Porträtreihe VISIBLE über Überlebende des KZ Ravensbrück
Die Bedeutung des Projekts VISIBLE liegt - jenseits der subjektiv emotionalen Geschichts/be/deutung – darin, einen Zusammenhang herzustellen zwischen dem Holocaust als geschichtlichem Fakt einerseits und seinen Auswirkungen auf heutige gesellschaftspolitische Zusammenhänge im alltäglichen andererseits – jenseits des Erinnerns.
Rund 250 Menschen beteiligten sich am 31. August 2010 in Linz bei einem Protestmarsch gegen den geplanten Schotterabbau beim Pichlingersee, zu welchem die überparteiliche Plattform „Rettet den Pichlingersee“ aufgerufen hatte.
Die Demonstration zog mit Sprechchören wie „Pichlingersee, Erholungsidee“ und „Erholungsoase statt Schottergrube“ und zahlreichen Transparenten von der Spittelwiese zum Landhaus, wo Sprecher der Plattform einen Protestbrief an LH Pühringer übergaben. Vom Landeshauptmann gab es freilich eine Absage, er meinte er könne „nicht in ein laufendes Verfahren eingreifen“.
Ihre grundsätzliche Ablehnung der ab 1. September 2010 amtierenden Linzer Stadtwache bekräftigt neuerlich die KPÖ: „Bei Abwägung aller Fakten bleibt von der Stadtwache nur eine verstärkte Überwachung und eine massive Geldverschwendung übrig“, kritisiert KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn.
Zum Start der „Stadtwache“ (offiziell unter dem Titel „Ordnungsdienst der Stadt Linz GmbH" geführt) am 1. September wiederholt die BürgerInneninitiative „Linz braucht keine Stadtwache“ ihre Ablehnung an einem solchen Organ und kündigt eine Meldestelle für Vorfälle im Zusammenhang mit der „Stadtwache“ an.
Wie problematisch und gefährlich eine „Stadtwache“ ist, wurde bereits noch vor ihrem Start an den Wortmeldungen einiger StadtpolitikerInnen deutlich.
Am 4. und 5. September 2010 findet auf der Jesuitenwiese im Wiener Prater das 64. Volksstimmefest statt.
Solidorf, Initiativenstraße, Kultur- und Medienplatzl, Sportfest, Lesung „Linkes Wort am Volksstimmefest“ (heuer mit dem Schwerpunkt „Abgeschoben. Rassismusrepublik Österreich“), Rote Galerie im Grünen, Kinderland und Kasperltheater, Stände mit einem vielfältigen Warenangebot von Büchern bis Kunsthandwerk, kulinarische Spezialitäten aus aller Welt und das Musik- und Kulturprogramm auf vier Bühnen erwarten die BesucherInnen am ersten Wochenende im September.
Auch beim Volksstimmefest 2010 gibt es auf Initiative einiger junger GenossInnen der KPÖ-Oberösterreich wieder einen „Mostschädel-Stand“. Angeboten werden traditionell Most, Schnaps und Bauernleberkäse und natürlich Infos der KPÖ-Oberösterreich wie die Zeitung „Café KPÖ“, das „Superrote Infoblatt“ und anderes mehr. Wieder dabei sind auch Carmen & Klaus Pilz mit ihrem Schallplatten- und Bücherflohmarkt und fetziger Musik.
Die Volksstimme geht als Monatsjournal in das zweite Jahr, die Septemberausgabe 2010 ist ab sofort erhältlich.
All jene, die sich noch nicht für ein Abo entschließen konnten, haben dazu beim kommenden Volksstimmefest am 4. und 5. September die Möglichkeit, mit dem VolksstimmeFest-Vorteilspass sogar um vierzig Prozent verbilligt.
Erstmals seit vielen Jahren gibt es am Fest die Gelegenheit, mit der Redaktion im neuen Volksstimme-Zelt am Kultur- und Medien-Platzl ins Gespräch zu kommen.
Der Heftinhalt und die Themen der Ausgabe September 2010:
JORDANA KALESCH: Give me 5
FRANZ SCHANDL: Gewerkschaftlicher Schluckauf
LEO FURTLEHNER: Das Geld ist da
KORNELIA HAUSER: Zur Menschenrechtsstudie
PHILIPP FUNOVITS: Steirisch, heiter, fröhlich
MANFRED BAUER: Wiener Optimismus. Gespräch mit DIDI ZACH
BÄRBEL DANNEBERG, CHRISTOPH KEPPLINGER: Wiener Wahl im Oktober
Ein Jahr nach der Nichtzulassung der rechtsextremen Nationalen Volkspartei (NVP) zur Landtagswahl in Oberösterreich und der Liste „Die Bunten“ des Rechtsextremisten Ludwig Reinthaler zur Gemeinderatswahl in Wels wegen Verdacht auf NS-Wiederbetätigung und Abweisung von Wahlanfechtungen durch den Verfassungsgerichtshof vermisst die Landes-KPÖ nach wie vor sichtbare Schritte der Justiz.
Die Eröffnung des Einkaufszentrums Varena in Vöcklabruck – mit 80 Geschäften auf 32.000 Quadratmeter Verkaufsfläche nach der PlusCity Pasching und dem Haid Center Ansfelden der drittgrößte Einkaufszentrum Oberösterreichs macht nach Meinung der Landes-KPÖ einmal mehr die völlige Fehlentwicklung der Raumplanung deutlich.
Mit einer Kundgebung unter dem Motto „Reclaim the Beach - Grillen gegen rechts“ macht die Linzer KPÖ auch heuer wieder auf die Bedeutung des öffentlichen Raumes für die Allgemeinheit aufmerksam. Diese Kundgebung findet am Sonntag, 29. August 2010 von 14 bis 20 Uhr am Donauufer unterhalb des Steinmetzplatzls in Linz-Urfahr statt.
Als deutlichen Hinweis für die Orientierung der Bahnpolitik interpretiert die Landes-KPÖ den jüngsten Bahntest des Verkehrsclubs Österreichs (VCÖ). Demnach werten von 1.500 in Oberösterreich befragten BahnfahrerInnen (von bundesweit 12.400), 78 Prozent pünktliche und 69 Prozent schnelle Zugverbindungen, 64 Prozent gute Anschlüsse, 57 Prozent häufigere Zugverbindungen und 52 Prozent solche auch am späten Abend als wichtig für die Attraktivität des Bahnverkehrs.
Ein wahrer dem politischen Hochleistungssport verpflichteter Wunderwuzzi ist ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger. Kein Wunder daher, dass sein Besuch am 25. August in Oberösterreich als „ÖVP-Sommertour: rekord-verdächtig“ angekündigt wird.
Am 20. und 21. August 2010 steigt mittlerweile zum zehntenmal das Linzer Krone-Fest und seit Wochen trommelt das Kleinformat für dieses Jubiläumsfest.
Der schwerreiche Medienkonzern – Eigentümer sind jeweils zur Hälfte die Familie Dichand und ihre steuerschonende Privatstiftung (mit 800 Mio. Euro Vermögen auf Platz 28 der reichsten ÖsterreicherInnen) und der deutsche WAZ-Konzern – zelebriert mit dem „Stadtfest“ das, was heute alle dem Boulevard verpflichteten Medien kennzeichnet, nämlich ihre Meinungsindustrie mit entsprechenden Events abzusichern.
Zum verkehrspolitischen Dauerbrenner entwickelt sich die Diskussion über die Zukunft der 110 Jahre alten und elf Meter breiten Linzer Eisenbahnbrücke. Diese steht im Eigentum der ÖBB als Träger der Mühlkreisbahn, über deren Zukunft sich jedoch der ÖBB-Vorstand ebenso bedeckt hält wie die Regierung. Geht man nach den immer wieder kolportierten Plänen für den Kahlschlag bei den Regionalbahnen, dann droht der Mühlkreisbahn die Einstellung und damit ist aus Sicht der ÖBB auch die Eisenbahnbrücke obsolet.
Eine weitere Bestätigung für ihre Forderung nach einer Preisregelung für Strom und Gas sowie für eine Energiegrundsicherung sieht die Landes-KPÖ in der jüngsten Studie der Arbeiterkammer über die Entwicklung der Strom- und Gaspreise.
Fast auf den Tag genau ein Jahr nach dem neonazistischen Anschlag auf die Gedenkfeier im ehemaligen KZ Ebensee am 9. Mai 2009, wurde die Anklage gegen vier Ebenseer Jugendliche beim Landesgericht Wels eingebracht. Eine Anklage gegen einen fünften Jugendlichen wurde fallengelassen.
Mitte August erscheint die Nummer 32 von „Cafè KPÖ“. Auf 16 Seiten und mit einem Comic-Plakat von Bertram Könighofer. Mit Beiträgen Arbeitsmarkt, Sparkurs, Abschiebung, Migration, Kulturzensur, Nazi-Umtriebe, Islamismus, rechte Musikcodes und anderes mehr.
„Café KPÖ“ kann bei der KPÖ-Oberösterreich, Melicharstraße 8, 4020 Linz, Telefon +43 732 652156, Mail ooe@kpoe.at bestellt werden. Spenden zur Finanzierung von „Café KPÖ“ auf das Konto 480219500 Oberbank (BLZ 15.000) sind immer willkommen. Als Download gibt es die neueste Ausgabe von „Café KPÖ“ unter http://ooe.kpoe.at/images/cafe32.pdf.
„Schrecklicher K2, Serienmörder, Kinderschänder und Kommunisten ausgenommen, bemühe ich mich, für alles auf dieser Welt Verständnis aufzubringen.“
Kolumne von Michael Jeannée am 8.8.2010 in der Kronen Zeitung.
Ein klappriger Storch mit Stahlhelm und Hitlerbärtchen hat Neonazis jetzt in die Schranken gewiesen: Das Landgericht Nürnberg-Fürth entschied am gestrigen Mittwoch, daß die in rechtsextremen Kreisen beliebte Modemarke »Thor Steinar« (ein solches Geschäft gibt es in Braunau, d.Red.) mit der Satirefigur »Storch Heinar« veräppelt werden darf.
Sieger des Rechtsstreits ist der mecklenburg-vorpommersche SPD-Landtagsabgeordnete Mathias Brodkorb, der den Storch mehr oder weniger erfunden hatte. Er ist auch verantwortlich für die Website www.storchheinar.de, die u. a. Tassen und T-Shirts mit dem aufgedruckten Spaßvogel anbietet. Das Wappentier trägt dort den Titel GröMaZ (Größter Modedesigner aller Zeiten).
Gegen Brodkorb hatte die Firma Mediatex GmbH aus Königs Wusterhausen geklagt, die hinter der Marke »Thor Steinar« steht. Das Unternehmen hatte durch die Satire seine Markenrechte verletzt gesehen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
„Das Wehklagen des grünen Umweltlandesrates Rudolf Anschober über die Laufzeitverlängerung für alte Atomkraftwerke in Deutschland zeigt die Zwiespältigkeit der österreichischen Anti-Atompolitik, meint KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner.
Am 6. und 9. August jähren sich die Atombomben-Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki zum 65. Mal. Aus diesem Anlass fordert die Werkstatt Frieden & Solidarität:
- Für den sofortigen Austritt Österreichs aus dem EURATOM-Vertrag!
- Für ein Ende der Unterordnung Österreichs unter die EU-Militarisierung!