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1950: Der Oktoberstreik in Ranshofen

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  • Freitag, 25. September 2020 @ 08:00
Geschichte Von Fritz Gerhartinger

1947 trat ich in die Aluminium-Werke Ranshofen ein. Die Arbeitsbedingungen waren hart, vor allem in der Gießerei und im Ofenhaus. Die Schmelze musste noch per Hand mit Eisenstangen abgestoßen werden.

Es gab noch Lebensmittelkarten und Bezugscheine. Hauptverkehrsmittel war das Fahrrad. Wir hatten die US-Besatzung im Werk, welche öfters schikanöse Kontrollen durchführte. Auf Grund meines Auftretens gegen die Missstände wurde ich bereits 1948 als Betriebsrat gewählt und war dies bis zum Jahre 1950.

1950: Der Platz des Oktoberstreiks in der österreichischen Geschichte

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  • Freitag, 25. September 2020 @ 08:00
Geschichte Von Hans Hautmann

Der Streik, der im September und Oktober 1950, stattfand, war der größte Streik der österreichischen Nachkriegszeit und eine der bedeutendsten Kampfaktionen in der Geschichte der österreichischen Arbeiterbewegung. Er mutet heute, nach einer jahrzehntelangen Periode, in der Streiks zu höchst seltenen Ausnahmen wurden, der davon geprägten Öffentlichkeit als etwas Fernliegendes, Exotisches, historisch ein für allemal Abgeschlossenes an, als Ereignis, das völlig aus dem Rahmen österreichischer Normalität fällt.

1950: Der Oktoberstreik in der Voest

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  • Freitag, 25. September 2020 @ 08:00
Geschichte Ein Interview mit dem Voest-Betriebsrat Rudolf Kührer

Ganglbauer: In Linz hat der Oktober-Streik seinen Ausgang genommen?

Kührer: Ja.

Ganglbauer: Und was war das Auslösende, daß es gerade da losgegangen ist, weil von der Zusammensetzung der Belegschaft her— das ist eh schon mehrmals erwähnt worden z.B. bei der Eva Priester — daß das ja insofern überraschend ist, als dort der VdU ja sehr stark vertreten war zu der Zeit?

Kührer: Ja gut, das war so. Im Betriebsrat bei den Arbeitern 14 VdUler, 12 Sozialisten und 2 Kommunisten und wie der Pakt abgeschlossen worden ist, waren die Arbeiter im Betrieb sehr empört darüber und es hat folgendes gegeben. Wir haben eine Gewerkschaftsortsgruppe gehabt und die Gewerkschaftsortsgruppe hat eine Sitzung abgehalten und hat den Protest eben an die Zentrale, an die Landesleitung weitergeleitet.

1950: ”Mit Vehemenz ohne gleichen...”

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  • Freitag, 25. September 2020 @ 08:00
Geschichte Die größte Streikbewegung der 2. Republik, der sogenannte Oktoberstreik im Jahre 1950 hatte seine Ursache im allgemeinen Unmut über die damals ausgehandelten Lohn-Preis-Pakte mit ihren Lohnstopps. Bereits für die 11. Vollversammlung der Arbeiterkammer im Jahre 1949 wird im Zusammenhang mit diesen Abkommen Zusammenhang vermerkt, dass es den ”außerordentlich aggressiv agierenden Kammermitgliedern der Kommunistischen Partei” gelang, ”die Vertreter der Sozialisten aus ihrer Reserve zu locken”.

1950: Von der Putschlegende zur Rehabilitierung

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  • Freitag, 25. September 2020 @ 08:00
Geschichte 65 Jahre nach der Streikbewegung vom September und Oktober 1950 hat der ÖGB die damals ausgeschlossenen kommunistischen GewerkschafterInnen rehabilitiert. Manfred Mugrauer, wissenschaftlicher Sekretär der Alfred Klahr Gesellschaft über den Oktoberstreik 1950.

Broschüre über den Oktoberstreik

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  • Dienstag, 1. September 2020 @ 08:00
Geschichte Unter dem Titel „Heiße Tage im Herbst“ hat die KPÖ-Oberösterreich zum Jahrestag 2015 in einer dritten Auflage die 2000 erstmals erschienene Dokumentation über den Oktoberstreik 1950 neu herausgegeben. Die 44-seitige Broschüre schildert die Ursachen und Hintergründe der größten Streikbewegung der 2. Republik. Mit Einzelbeiträgen werden die Ereignisse in Oberösterreich mit den Schwerpunkten Linz, Steyr, Ranshofen und Lenzing dargestellt. Dazu gibt es eine umfangreiche Chronologie der Ereignisse und eine Darstellung der Rolle von ÖGB und AK sowie eine Analyse der Streikbewegung und der Nachwirkungen.

Die Broschüre kann bei der KPÖ-Oberösterreich, Melicharstraße 8, 4020 Linz, Telefon +43 732 652156, Mail ooe@kpoe.at bestellt werden.

1945: Gespaltenes Oberösterreich

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  • Donnerstag, 9. Juli 2020 @ 08:00
Geschichte Franz Haider war vom 16. Dezember 1947 bis zum 27. Juli 1952 im politischen Beirat der Zivilverwaltung Mühlviertel (ZVM) tätig. Frau Gabriele Hindringer berichtet in ihrer Arbeit „Das Kriegsende und der Wiederaufbau demokratischer Verhältnisse in Oberösterreich im Jahre 1945“ über die bevorstehende Besetzung des gesamten Mühlviertels (von Freistadt, Schwertberg bis an die bayrische Grenze).

Broschüre Staatsvertrag, Neutralität & Friedensbewegung

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  • Dienstag, 26. Mai 2020 @ 08:00
Geschichte Der Staatsvertrag und im Zusammenhang damit die Entscheidung für die immerwährende Neutralität im Jahre 1955 eröffnete die Möglichkeit für den Aufschwung Österreichs zu einem der reichsten Länder der Welt.

Im Unterschied zu anderen Ländern war Österreich gerade durch die Neutralität nur in einem vergleichsweise geringen Ausmaß durch Rüstungskosten belastet. Gleichzeitig schaffte die Neutralität Möglichkeiten für ein eigenständiges Agieren, wie sich in der Kreisky-Ära in den 1970er und 1980er Jahren zeigte.
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