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Mai 2017

Buchpräsentation „Exil | Front | Widerstand“

Wann: Mittwoch, 10. Mai 2017 @ 19:00 - 21:00
Art des Termins: Lesung
Wo: Linz, Salonschiff Fräulein Florentine (Zugang Jahrmarktgelände Urfahr)
Beschreibung: Helmut Rizy „Exil | Front | Widerstand“
Eine Veranstaltung des Vereins LIBIB

Infos zum Buch:
Im ersten Jahrzehnt nach dem Ende der Nazi-Herrschaft veröffentlichten österreichische Autorinnen und Autoren Werke, die sich auf sehr unterschiedliche Weise mit der jüngsten Vergangenheit auseinandersetzten, nicht zuletzt aufgrund ihrer eigenen unterschiedlichen Schicksale während dieser Zeit. Abgesehen von jenen, die sich freudig und früh oder erst ein wenig verspätet mit der Reichsschrifttumskammer arrangiert hatten, waren die einen eben aus der Emigration heimgekehrt oder verharrten noch unentschlossen im Exil, hatten selbst physisch und psychisch schwer verwundet die Erlebnisse an der Front noch nicht verwunden oder waren an der ›Heimatfront‹ im Widerstand gestanden. So floss in einzelne Werke ganz folgerichtig auch eigenes Erleben ein.
Die Rezeption in Österreich war weniger unterschiedlich. Kaum einer der Romane war wirklich erfolgreich; nicht weil es ihnen an literarischer Qualität gemangelt hätte, vielmehr bestand bei Publikum und Kritik nur wenig Interesse an der Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit. Manche der Werke wurden in den Jahren seither von engagierten kleinen Verlagen neu aufgelegt, viele hingegen gerieten völlig in Vergessenheit, mitunter sehr zu unrecht.

Infos zum Autor:
Helmut Rizy wurde am 4. Oktober 1943 in Linz, Oberösterreich geboren. Die Kindheit verbrachte er in Leonfelden im Mühlviertel, wo er auch in die Volksschule ging. Er besuchte das Realgymnasium Khevenhüllerstraße in Linz. Nach der Matura übersiedelte er zum Studium der Germanistik und Philosophie nach Wien. 1963 begann er als Journalist zu arbeiten (Oberösterreichische Nachrichten, Neues Österreich). 1965 bis 1968 hielt er sich in Israel im Kibbuz Sde Nehemia auf. Danach arbeitete er wieder als Redakteur in Wien (Neue Zeitung, Volksstimme, Weg und Ziel) in mehreren Ressorts (Ausland, Gewerkschaft, Kultur). Über mehrere Jahre organisierte er die Lesungen „Linkes Wort am Volksstimmefest“ und fungierte als Herausgeber der damit verbundenen Publikationen. Er lebt derzeit als Schriftsteller und freier Journalist in Wien und Bad Leonfelden.

Frühe Erzählungen erschienen in „Neues Österreich“, „Volksstimme“ und „Mühlviertler Heimatblätter“. Weitere Veröffentlichungen in: „Landfriedensbruch, Reportagen und Geschichten aus der Provinz“, Werkkreis Literatur der Arbeitswelt, Frankfurt/Main 1982; „Linkes Wort für Österreich“, Wien 1985; „Facetten '93“, Linz 1993; „Facetten '94“, Linz 1994; „Geschichten aus der Arbeitswelt 5“, Wien 1997; „Das ’Eigene’ und das ’Fremde’“. Wien 1998; „Verkehrte Welt“, Wien 1999; „Schubumkehr“, Wien 2000; „Hierorts unbekannt“, Wien 2001; „Seien wir realistisch …“, Wien 2002; „friedenstaub“, Wien 2003.

1993 erhielt Helmut Rizy den 1. Preis beim Max-von-der-Grün-Wettbewerb für Literatur zur Arbeitswelt. 1994 folgte der Theodor-Körner-Preis

Helmut Rizy ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung und der IG Autorinnen Autoren.

„... Was sich abseits der Mainstream-Begeisterung und populären Name-Droppings sonst so tat, erfuhr der interessierte Jazzfan mit Niveau in den 1980er-Jahren in form intelligenter Reportagen, Interviews, Analysen und Serien fast ausschließlich bei Helmut Rizy in der Volksstimme.“
in Wolfgang Lamprecht, Jazzkritik in Österreich, Löcker Verlag, Wien 2009

Infos: http://www.helmut-rizy.com

Exil / Front / Widerstand. Das Ende des zweiten Weltkriegs in der österreichischen Literatur. Essay. edition art science, St. Wolfgang 2016. ISBN 978-3-902864-57-4



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