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Linz braucht Pop-up-Busspuren!

  • Mittwoch, 15. Juli 2020 @ 08:15
News Im Zuge der heute stattfindenden Aktion für einen Pop-up-Radweg über die Nibelungenbrücke, erneuert der Linzer KPÖ-Verkehrssprecher Michael Schmida die Forderung der KPÖ nach mehr Busspuren für Linz.

Schmida: „Im Sinne der Fahrgäste und der Stadtbevölkerung braucht es auch mehr Busspuren in der Stadt! Gerade jetzt wäre es an der Zeit über Pop-up-Busspuren nachzudenken und das Busspursystem in Linz großzügig auszubauen. So könnte ein eindrucksvolles Zeichen für den öffentlichen Verkehr gesetzt werden und die Stadt von Lärm sowie von klima- und gesundheitsschädlichen Abgasen befreit werden.“

Die Luftbelastung ist in der letzten Zeit sehr besorgniserregend und es kommt täglich zu massiven Überschreitungen der Grenzwerte bei Feinstaub und Stickoxide. So wurde zum Beispiel kürzlich bei der Messtation 24er-Turm in Urfahr der zulässige Tagesmittelwert an PM10 Feinstaub um mehr als das Vierfache (!) überschritten. Zulässig sind 50 µg/m³ PM10 Feinstaub, gemessen wurde dort ein Spitzenwert von 220.85 µg/m³.

KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn hat zum Thema Busspuren schon 2018 eine Anfrage an den zuständigen Verkehrsreferenten Vizebürgermeister Hein (FPÖ) gestellt: http://ooe.kpoe.at/article.php/20181203084201740 Von einer groß angelegten Umsetzung, wie von Hein angekündigt, ist aber nichts zu sehen. Schmida: „Die Busse stehen nach wie vor im Stau!“

Schmida fordert daher zum Beispiel eine Busspur auf der „Stadtauswärtstrecke“ zwischen Dinghoferstraße Richtung Donau über die Kaisergasse bis zur Nibelungenbrücke. „Dort könnte dann eine gemeinsame Pop-Up-Fahrspur für die sanfte Mobilität (Busse und Radverkehr) jenen Vorrang geben, die die Umwelt und das Klima schonen und dafür sorgen, dass sich auch die Menschen in der Stadt wieder wohl fühlen können“ meint der Verkehrssprecher der KPÖ-Linz.

Bild: Beispiel Kaisergasse (Foto: KPÖ)

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