Immer wieder versuchen Ewiggestrige, mit dem Schmieren von rassistischen Parolen und NS-Symbolen Hass zu verbreiten.

So gab es in Wels einige Tage vor Ostern Schmieraktionen auf der Werksmauer der Reform-Werke, auf einer Plakatwand und im angrenzenden Unterführungsbereich von der Neustadt in die Vogelweide. Dank engagierter WelserInnen war diese Hasspropaganda aber nur von kurzer Dauer. Lehrlinge der Reform-Werke machten sich mit ihrem Ausbildner gleich nach Ostern daran, die Neonazi-Schmierereien, nach Absprache mit der Geschäftsführung, zu entfernen. Das Motto der Lehrlinge lautete: „Der Dreck muss weg!“.

Schon am Ostersonntag hatten AktivistInnen der Welser Initiative gegen Faschismus (Antifa) eine Plakatwand voller Ausländerhetze und Hakenkreuze einer menschenfreundlichen Umgestaltung unterzogen (siehe Foto). Durch die rasche Reaktion des Plakatwandeigentümers „Werbering“ wurden mittlerweile die letzten Spuren der Schmieraktion beseitigt.

„Wir haben diese rechtsextremen Straftaten – es handelt sich um NS-Wiederbetätigung, Verhetzung und Sachbeschädigung – selbstverständlich bei der Polizei angezeigt“, sagt Antifa-Vorsitzender Werner Retzl. Er betont: „Das sind keine Kavaliersdelikte. Das Verbotsgesetz und das Strafgesetzbuch sehen hohe Strafen vor. Wir hoffen, dass der Verfassungsschutz mit Ermittlungen in der braunen Szene und die Polizei mit verstärkten Patrouillen das Problem bald in den Griff bekommen. Die Antifa wird die Entwicklung sehr genau verfolgen!“

Infos: http://www.facebook.com/WelserInitiat...Faschismus