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Wie steht´s um die Bildung in Wels?

  • Dienstag, 24. März 2020 @ 17:58
Kommunal Ist-Zustand: Kinder aus ärmeren Familien, haben es in der Schule schwerer, schließen diese weniger oft positiv ab, erlangen seltener eine sogenannte höhere Ausbildung und verdienen in der Folge im Schnitt auch weniger, als Kinder aus wohlhabenderen Familien. Im Vergleich mit anderen führenden Industrienationen ist diese soziale Benachteiligung in Österreich verhältnismäßig stark ausgeprägt.

Kinder aus wohlhabenderen Familien erhalten in jungen Jahren häufiger Bücher zum Lesen, ihre Eltern können sie im eher bei Hausübungen unterstützen, oder Nachhilfe finanzieren. Auch Studierende aus einem reichen Elternhaus haben auf der Universität bessere Chancen. Unter anderem deshalb, weil ihre Eltern sie umfangreicher und länger finanziell unterstützen können, als Eltern mit geringerem Einkommen.

Neben der sozialen Ungleichheit im österreichischen Bildungswesen ist ein weiteres gravierendes Problem, dass es in vielerlei Hinsicht immer noch zu wenig an den Fähigkeiten, Eigenheiten und Interessen der Schüler*innen orientiert ist.

Unsere langfristige Vision:

Kinder und Jugendliche erhalten für ihren Bildungsweg so viel Zeit, wie sie benötigen. Menschen lernen nicht gleich schnell, daher ist es auch nicht anzustreben, dass alle Kinder mit 15 Jahren die Schulpflicht, oder mit 18 eine Matura, oder Lehre absolviert haben müssen.

Bildung sollte vom Kindergarten, bis zum Hochschulstudium kostenlos sein, damit kein*r auf Grund von finanziellen Mängeln benachteiligt wird.

Nichts im Leben ist immer nur reines Vergnügen, dennoch sollte Bildung Freude bereiten, Neugierde wecken und nicht als äußerer Zwang empfunden werden. Bildung darf nicht verstanden werden als eine reine Aneignung von Wissen, sondern als Erlangung von Fähigkeiten, welche für einen Selbst von Bedeutung sind und einem das Leben erleichtern.

Forderungen an den Welser Gemeinderat:

Eine Verkleinerung der Gruppen in den Kindergärten und Horten der Stadt Wels, um Kinder und Pädagog*innen zu entlasten. Eine Verkleinerung der Gruppen macht eine höhere Anzahl an Gruppen notwendig und in weiterer Folge den Bau neuer Einrichtungen.

Eine Aufstockung der Gehälter für Kindergarten-/Hortpädagog*innen und –Assistent*innen der Stadt Wels.

Mehr Geld für Schulsozialarbeiter*innen. Denn Schüler*innen, welche gravierende Probleme abseits der Schule haben, werden auch in der Schule ihr Leistungsoptimum nicht erreichen können. Lehrkräfte können hierbei nur selten helfen, weswegen es Sozialarbeiter*innen an Schulen benötigt.

Gratis-Nachhilfe für Schüler*innen der Oberstufe und Lehrlinge, welche aus einkommensschwachen Familien kommen und sich keine private Nachhilfe leisten können.

Eine Erhöhung der Lehrlingsentschädigung für Lehrlinge der Stadt Wels, um Lehrberufe attraktiver zu machen.



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