Am 8. MĂ€rz ist der internationale Frauentag. Die Jungen Linken Linz nahmen das zum Anlass, um bereits am Freitag mit einer Aktion im Linzer Zentrum auf die Probleme und Folgen von sexueller BelĂ€stigung im öffentlichen Raum aufmerksam zu machen. Egal, ob in der Schule, im Job oder auf der Straße – BelĂ€stigung im öffentlichen Raum, auch bekannt unter „Catcalling”, trifft zu einem großen Teil Frauen. Jede zweite Frau in Österreich ist davon betroffen: „Frauenkörper zu kommentieren wie eine Ware im Supermarkt, einer Frau nachzupfeifen oder ihr auf der Straße nachzugehen und sie bis zur HaustĂŒr zu verfolgen, ist kein Kompliment. Das ist belĂ€stigend und verletzt persönliche Grenzen”, sagt Franziska Decker, Sprecherin der Jungen Linken Linz-Stadt.

Catcalling kann zu sinkendem SelbstwertgefĂŒhl und seelischen Erkrankungen fĂŒhren. „Diese untergriffigen Kommentare von MĂ€nnern sind leider ein tĂ€glicher Bestandteil fĂŒr viele Frauen. Wir wollen selbstbestimmt und frei leben. Dazu gehört auch angstfrei auf der Straße unterwegs sein zu können!”, fordert Decker abschließend.

Um sexuelle BelĂ€stigung endlich zu stoppen, fordern die Jungen Linken den Ausbau von Frauen- und MĂ€nnerberatungsstellen, Verbot von sexistischer Werbung sowie Workshops zu Gleichberechtigung und GewaltprĂ€vention ab der Unterstufe. DarĂŒber hinaus laden die Jungen Linken in Linz zum Leseabend ein, am Freitag, den 13.3., um 18 Uhr in die Melicharstraße 8. Thema: Die 1. Welle der Frauenbewegung.