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KPÖ thematisiert geplantes Tierversuchslabor an der Linzer Uni

  • Montag, 2. Dezember 2019 @ 09:52
News Mit einer Anfrage an Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) bei der nächsten Gemeinderatssitzung am 5.12.2019 thematisiert KPÖ-Gemeinderätin das geplante Tierversuchslabor an der Johannes-Kepler-Universität in Linz.


Konkret will die KPÖ-Mandatarin vom Bürgermeister wissen, ob im Rahmen der Förderung der Johannes Kepler Universität Linz – laut Voranschlag 2020/2021: Wissenschaftsförderung jeweils 50.000 Euro, JKU jeweils 100.000 Euro und Linzer Hochschulfonds jeweils 189.000 Euro pro Jahr - auch die Errichtung des Tierversuchslabors gefördert wird.

Weiters beinhaltet die KPÖ-Anfrage, ob es der Bürgermeister mit dem Anspruch von Linz als „Stadt der Innovation“ vereinbar sieht, wenn umstrittene und veraltete Methoden der Forschung in Linz forciert werden.

Laut einem Bericht in den „OÖ Nachrichten“ ist an der Medizinfakultät der Linzer Johannes-Kepler-Universität die Errichtung eines Labors für tierexperimentelle Forschung geplant. In anderen Ländern hat man hingegen erkannt, dass tierversuchsbasierende Forschung neben dem ethischen Bedenken des verursachten Tierleids auch im Forschungsergebnis für die Humanmedizin Mängel aufweist.

Innovative biomedizinische Grundlagenforschung strebt daher nach Alternativen für Tierversuche. So hat etwa die Charitè Universitätsmedizin Berlin erst im November 2018 ein Zentrum für die Entwicklung von Alternativen zu Tierversuchen eröffnet, um innovative biomedizinische Methoden ohne Tierleid voran zu treiben.

Die Anfrage im Wortlaut: http://ooe.kpoe.at/article.php/20191202094125151




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