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Kritik an Behinderung des Radverkehrs

  • Dienstag, 5. November 2019 @ 09:43
News Seit 23. Oktober 2019 ist die Unterführung Urnenhain bis 15. Juni 2020 für den Geh- und Radverkehr gesperrt. Die Rad-Benutzer*innen der Unterführung sind nun gezwungen, einen ca. 350 Meter langen Umweg auf sich zu nehmen. Außerdem ist zwar jetzt wieder die Unterführung Diesenleitenbach/Linzer Straße (viel später als ursprünglich geplant) geöffnet, aber auch hier müssen vor allem Radfahrer*innen unzumutbare Umwege zurücklegen, da die naheliegende Rampe nicht für den Fahrradverkehr freigegeben wurde.


Die großangelegte Bautätigkeit der Asfinag beim Abschnitt VOEST-Brücke mit dem Bau der so genannten Bypass-Brücken führt zu enormen Beeinträchtigungen und Verschlechterungen für den Rad- und Gehverkehr. Schon vor Baubeginn wurden seitens der Stadt durch Auflösung der Querungsmöglichkeit bei der Kreuzung Petzoldstraße/Hafenstraße Maßnahmen zu Ungunsten des Rad- bzw. Gehverkehrs gesetzt.

Für KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn ist das Anlass für eine Anfrage an Verkehrsreferent VBgm. Markus Hein (FPÖ) bei der Gemeinderatssitzung am 7. November 2019. Konkret will die KPÖ-Mandatarin von Hein wissen, was der genaue Grund für die Sperre der Unterführung Urnenhain ist, wie die Sperre mit der Erweiterung der VOEST-Brücke zusammenhängt und warum eine Verbreiterung der B126 in diesem Bereich überhaupt notwendig ist.

Weiters fragt Gemeinderätin Grünn, was VBgm. Hein zu unternehmen gedenkt, damit die unzumutbaren Verlängerungen der Geh- und Fahrzeit für Radfahrer*innen und Fußgeher*innen z.B. durch Wegfall der Unterführung Urnenhain, wieder rückgängig gemacht werden und wie sich Hein für die Öffnung der Rampe Diesenleitenbach/Linzer Straße für den Radverkehr einsetzen will.

Die Anbindung an das Linzer Radverkehrsnetz am südlichen Ende der VOEST-Brücke hat sich seit der Auflassung der Überfahrt Petzoldstraße wesentlich verschlechtert. Da auch der Zebrastreifen an dieser Stelle aufgelassen wurde, ergibt sich auch für Fußgänger*innen eine nicht unwesentliche Gehzeitverlängerung. Dazu fragt die KPÖ, was Heins Pläne in diesem Bereich der Hafenstraße sind, um wieder eine Verbesserung für den Geh- und Radverkehr zu erzielen.

Foto: Sperre Unterführung Urnenhain (Foto KPÖ)


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