Manche werden sich vielleicht fragen, wozu das gut sein soll. Schließlich gibt es in Wels doch schon genug Parteien. Wir sind überzeugt, dass es derzeit keine im Nationalrat vertretene Partei gibt, die konsequent für soziale Gerechtigkeit, Demokratie und Umweltschutz eintritt. Die Ibiza-Affäre hat aufgezeigt, wie stark die vorherrschende Politik von Korruption durchdrungen ist. Die FPÖ wollte mit der Übernahme der Kronen-Zeitung, der bedeutendsten Tageszeitung Österreichs, auf direkte Weise die öffentliche Meinung beeinflussen. Kurz und seine ÖVP können bis heute nicht erklären woher die vielen Millionen stammen, welche sie im Nationalratswahlkampf ausgegeben haben.

Die SPÖ hat zwar dafür gestimmt, dass Parteispenden auf 7.500 Euro begrenzt werden, was es schwerer machen soll, dass sich Reiche in die Politik einkaufen. Sie hat aber dafür gesorgt, dass ihre eigenen Vorfeldorganisationen davon nicht betroffen sind. Weder die FPÖ, ÖVP noch SPÖ können somit glaubhaft machen, frei von Korruption zu sein.

Demgegenüber bemüht sich die KPÖ um eine transparente Politik. Die steirischen Abgeordneten der KPÖ veröffentlichen jedes Jahr am „Tag der offenen Konten“ wofür sie ihre Gelder verwendet haben. Dabei leben sie soziale Gerechtigkeit vor. Anders als die Politiker*innen aller anderen Parteien verzichten die Abgeordneten der KPÖ auf einen Großteil ihrer Gehälter. Dadurch konnte die steirische KPÖ in den letzten 20 Jahren mehr als zwei Millionen Euro an bedürftige Menschen spenden.

Die Gemeinde ist der Ort an dem wir leben, arbeiten und am leichtesten Einfluss auf die Politik nehmen können. Darum wollen wir auch hier ansetzen. Nicht alle Probleme unserer Zeit können wir vor Ort lösen, aber hier können wir die Welt für uns und unsere Mitmenschen ein Stück weit besser machen. Zentrale Themen mit den wir uns beschäftigen wollen sind: Leistbares Wohnen, umweltgerechte Stadtentwicklung und eine Demokratisierung der lokalen Politik.

Über Mitarbeit und konstruktive Kritik freuen wir uns jederzeit. Anfragen an wels@kpoe.at.