Nach dem für viele überraschenden Einzug von KPÖ PLUS in den Salzburger Gemeinderat, will die KPÖ nun als „KPÖ PLUS - European Left, offene Liste“ zur EU-Wahl am 26. Mai antreten und dabei zu 100% linke Politik machen - als soziale Opposition gegen den Rechtsrutsch in der EU. Die Linzer Gemeinderätin Gerlinde Grünn mischt dabei im Spitzenfeld der KandidatInnenliste mit. Spitzenkandidatin Katerina Anastasiou war dabei zu Gast in Linz, um mit vielen AktivistInnen Unterstützungserklärungen zu sammeln und sich auf die bevorstehende EU-Wahl einzuschwören. Die erste Hürde zu diesem Vorhaben, nämlich 2.600 Unterstützungserklärungen zu sammeln, sieht KPÖ PLUS als Stimmungstest.

„Nur eine starke Linke in den Straßen, Parlamenten und Herzen kann die Rechten aufhalten!“, ist sich die Listensiebente und Linzer Gemeinderätin Gerlinde Grünn sicher. Im Gegensatz zu den etablierten EU-Parlamentsparteien ist KPÖ PLUS auf 2.600 Unterstützungserklärungen aus der österreichischen Bevölkerung angewiesen, um am 26. Mai am Stimmzettel zu stehen.

Spitzenkandidatin Anastasiou geht mit der vorherrschenden EU-Politik hart ins Gericht: "Es wird uns immer gesagt, dass nicht genug für alle da ist und dass wir sparen sollten, sogar auf Kosten unserer Menschlichkeit. Wir glauben kein Wort davon!" In einer Welt, in der 8 Menschen so viel besitzen wie 50% der Weltbevölkerung, sei das Problem keinesfalls Migration. Das Problem sei der Kapitalismus, denn laut Anastasiou sei genug für alle da, "wenn endlich mal die Reichen zahlen!" In Reihen von KPÖ PLUS gibt man sich zuversichtlich, die nötigen Untersützungserklärungen aufbringen zu können.

Wie schon in Salzburg baut KPÖ PLUS auf die unzähligen, unermüdlichen AktivistInnen auf der Straße und außerdem auf unabhängige UnterstützerInnen, die schon lange die Nase voll haben von einer EU, die Wirtschaftsleistung und Profite über das Wohl von Menschen stellt.