Zum Eintreffen des zwanzigsten 24-Meter-Obusses in Linz fordert KPÖ-Linz Verkehrssprecher Michael Schmida weitere Ausbauaktivitäten für den Obus in Linz. Schmida: „20 neue extralange Obusse sind zwar nicht schlecht, dürfen aber nur der Anfang sein! Wir brauchen ein Obus-Ausbauprogramm mit der Umwandlung zusätzlicher Linien auf den elektrischen Betrieb.“
So sollte als Anfang rasch mit der Umsetzung einer Obus-Linie im Bereich der geplanten zweiten Straßenbahnachse begonnen werden. 20 Obusse sind außerdem auch auf den derzeitigen Stammstrecken zu wenig. Auch jetzt fahren immer wieder mit fossilen Treibstoffen betriebene Busse diese Strecken. Schmida wiederholt daher die Forderung die alten Volvo-Gelenk-Obusse weiterzuverwenden. „Die alten Busse sollten zur Verstärkung weiter genutzt werden.“

Der KPÖ-Linz Verkehrssprecher appelliert an die politisch Verantwortlichen, endlich mehr für den öffentlichen Verkehr in Linz zu tun: „Die Linzer Verkehrspolitik ist noch lange nicht in der Zukunft angekommen. Einzelne Prestigeprojekte, wie eben der Ankauf der 20 extralangen Obusse der neuesten Generation, können nicht darüber hinwegtäuschen, dass insgesamt viel zu wenig Richtung Ausbau und Vorrang für den öffentlichen Verkehr in Linz passiert.“

„Eine Öffi-Offensive für Linz beinhaltet eine massive Verbesserung des Öffi-Angebots, zusätzliche Busspuren, Pförtnerampeln an den Einfahrtsstraßen, Taktverdichtung der Linien, Umstellung von Buslinien auf Obus-Betrieb, Schaffung von attraktiven Umsteigeknoten, einen Angebotsfahrplan auch an den Tagesrandzeiten und vieles mehr, Die Stadt und die politisch Verantwortlichen sollen nicht nur Prestigedenken und Lippenbekenntnisse im öffentlichen Verkehr walten lassen, sondern endlich mit einer gesamtheitlichen Ausbauoffensive beginnen“, so Schmida abschließend.