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KPÖ will Pförtnerampeln an den Einfahrtsstraßen

  • Montag, 21. Januar 2019 @ 08:31
News Die KPÖ-Linz fordert Pförtnerampelanlagen an den Einfahrtsstraßen nach Linz. KPÖ-Linz Verkehrssprecher Michael Schmida: „Mit dem richtigen Einsatz von Pförtnerampeln könnte die Luftschadstoffbelastung in Linz reduziert und ein Anreiz zum Umstieg auf Öffis geschaffen werden.“

Mit den sogenannten „Pförtnerampeln“ kann zu den Stoßzeiten der Verkehr Richtung Linz dosiert werden und Autostaus in der Stadt vermieden werden. Gleichzeitig wird der öffentlichen Verkehr attraktiviert, in dem Linienbussen Vorrang gegeben wird und nicht im Stau stecken müssen. Der Linzer Gemeinderat hat bereits im September 2016 einem Antrag der SPÖ einstimmig zugestimmt, in dem der zuständige Verkehrsstadtrat Markus Hein (FPÖ) beauftragt wird Pförtnerampeln bei den Linzer Einfahrtsstraßen zu prüfen und ein entsprechendes Konzept zu erarbeiten.

KPÖ-Linz Gemeinderätin Gerlinde Grünn will nun in einer Anfrage bei der Gemeinderatssitzung am 24. Jänner 2019 wissen, wie weit Hein mit diesem Konzept ist und wann und wo mit der Umsetzung gerechnet werden kann.

Konkret auf die Linzer Verkehrssituation bezogen, würde sich der Einsatz einer solchen Pförtnerampel beispielsweise zu Verkehrsspitzenzeiten im Bereich der Stadteinfahrt der Rohrbacher Straße (B127) in Linz-Urfahr anbieten. Am Ende der Busspur vor der Stadteinfahrt in Urfahr schaltet immer eine Ampel für den motorisierten Individualverkehr auf Rot wenn sich ein Linienbus aus der gleichen Richtung nähert. Die Busse bekommen Grün und fahren an der Pförtneranlage und am allfälligen Stau vorbei. Wenn der oder die Busse passiert haben, kann der übrige Verkehr, in den – in Urfahr – verkraftbaren Mengen von der Pförtnerampel frei gegeben werden.

„Eine Pförtnerampel im Bereich der Stadteinfahrt der B127 würde zur Verkehrsentlastung in Linz beitragen und die Einhaltung der Bus-Fahrpläne trotz Stau in den Stoßzeiten ermöglichen. Damit wäre der öffentliche Verkehr klar im Vorteil!“ meint KPÖ-Linz Verkehrssprecher Schmida abschließend.


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