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Wie ist die Verkehrssituation vor Linzer Schulen?

  • Montag, 9. April 2018 @ 10:53
News Mit einer Anfrage an Anfrage an Infrastrukturstadtrat Markus Hein (FPÖ) bei der kommenden Gemeinderatssitzung am 12. April 2018 thematisiert KPÖ-Gemeinderätin die Problematik der sogenannten Elterntaxis vor Schulen.

Laut einer Studie wird in Österreich bereits jedes fünfte Kind mit dem Auto zur Schule gebracht. In der Stadt Salzburg wurde deshalb ein temporäres Fahrverbot vor einigen Schul- und Kindergartenstandorten erlassen: Mit Scherengittern vor vier Pflichtschulen, die eine halbe Stunde vor Schulbeginn aufgestellt werden, geht Salzburg seit Ende November 2017 gegen die „Unsitte Elterntaxis“ (Website der Stadt Salzburg) vor. Weitere Schul- und Kindergartenstandorte werden in Salzburg geprüft. Die Fahrverbote werden streng kontrolliert und ab März 2018 ist auch mit Anzeigen bei Nichteinhaltung zu rechnen.

Der Grund dafür ist das allmorgendliche Verkehrschaos vor einigen Schulen. Dabei kommt es auch immer wieder zu gefährlichen Situationen für Kinder. Neben den Verboten appelliert die Politik der Stadt Salzburg aber auch an die Eltern, auf Autofahrten zu den Einrichtungen zu verzichten, weil sie die Kinder von Bewegung und vom Lernen ihres Schulwegs abhalten. Außerdem wird argumentiert, dass die Stadt ein gutes Öffi-System habe und viele auch zu Fuß oder mit Rad die Schule besuchen könnten.

In einer Anfrage will die KPÖ nun vom zuständigen Infrastrukturstadtrat Markus Hein wissen, welche Linzer Schul- und Kindergartenstandorte von erhöhtem Verkehrsaufkommen in den Morgenstunden durch so genannte „Elterntaxis“ betroffen sind und welche unter anderem auch ein erhöhtes Sicherheitsrisiko für Kinder aufweisen.

Weiters urgiert KPÖ-Gemeinderätin Grünn, welche Erhebungen in dieser Richtung bereits durchgeführt werden und ob sich Hein auch in Linz für temporäre Fahrverbote und autofreie Zonen vor Schulen und Kindergärten einsetzen wird. Schließlich fragt die KPÖ, ob auch andere Maßnahmen, etwa vorgeschriebene Haltestellen oder Bewusstseinsbildung, zur Vermeidung von Verkehr und zum Schutz der Kinder geplant werden oder bereits umgesetzt wurden.




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