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130.000 Euro Subvention für „Weihnachtswunder“ ist unverantwortlich

  • Donnerstag, 23. November 2017 @ 11:32
News Als unverantwortlich in Hinblick auf seit Jahren erfolgende Kürzungen insbesondere im sozialen Bereich kritisiert KPÖ-Gemeinderätin Gerlinde Grünn, dass die Stadt Linz mit 130.000 Euro Steuergeld die fünftägige ORF-Aktion „Ö3-Weihnachtswunder“ vom 19. bis 24. Dezember 2017 am Linzer Hauptplatz subventioniert.

Für 99.000 Euro direkte Subvention und zusätzliche Sachleistungen der Stadt und der Linz AG an die ORF-Tochtergesellschaft OMC (ORF Marketing & Creation & GmbH Co KG) haben sich im Stadtsenat SPÖ, FPÖ und ÖVP ausgesprochen.

Trotz eines enormen Budgets setzt der ORF mit Verweis auf einen fragwürdigen Werbewert zusätzlich den Gemeinden das Messer an, immer mehr ORF-Events mitzufinanzieren. Das erfolgt beim ORF-Frühstücksfernsehen sogar gegenüber kleinen Abgangsgemeinden die tausende Euro für Übernachtung von Technikern und ähnliche Aufwendungen beisteuern müssen.

Nach Meinung der KPÖ ist der Trend zur Kommerzialisierung und Eventisierung des ORF radikal in Frage zu stellen. Aufgabe eines öffentlich-rechtlichen Senders ist es nicht Millionen an Gebühren und Steuergeldern im Konkurrenzkampf mit kommerziellen Medien zu verblasen, sondern ein den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechendes Programm zu gestalten.

Laut Finanzplan 2017 kassiert der ORF 597,2 Mio. Euro an Gebühren und 219,5 Mio. Euro Werbeeinahmen: „Damit müsste der ORF wohl in der Lage sein ein qualitativ hochwertiges Programm für TV, Radio und Online zu gestalten ohne zusätzlich Gemeinden für fragwürdige Events anzuzapfen“, so Grünn. Die KPÖ lehnt daher diese Finanzspritze für den ORF ab.




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