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„Info-Direkt“ gehört zum Netz des Rechtsextremismus

  • Montag, 30. Oktober 2017 @ 10:39
News Blauäugig im wahrsten Sinne des Wortes gibt sich der Linzer Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) im Zusammenhang mit einer für 15. November 2017 im städtischen Volkshaus Kleinmünchen angekündigten Veranstaltung des rechtsextremen Magazins „Info-Direkt“, welches sich als Alternative zur „Lügen- und Systempresse“ versteht, kritisiert KPÖ-Landessprecher Leo Furtlehner.

Spätestens seit dem von massiven Protesten begleiteten rechtsextremen Kongress „Verteidiger Europas“ im Oktober 2016 in Linz müsste eigentlich auch Luger wissen, wo „Info-Direkt“ politisch verortet ist. Nämlich im Spinnennetz von FPÖ, deutschnationalen Burschenschaften und den Identitären als der modernistischen Variante des Rechtsextremismus.

Es wäre beschämend, wenn mittlerweile sogar LH Thomas Stelzer (ÖVP) erkannt hat, dass es nicht mehr tragbar ist, die landeseigenen Redoutensäle für einen weiteren am 3. März 2018 geplanten Kongress „Verteidiger Europas“ zur Verfügung zu stellen, der Linzer Stadtchef hingegen – offensichtlich dem Koalitionspartner FPÖ geschuldet – kein Problem darin sieht, ein städtisches Volkshaus für eine Gruppe zur Verfügung zu stellen, die maßgeblicher Organisatoren dieser Kongresse ist.

Wenn sogar die Disziplinarabteilung das Verteidigungsministeriums auf eine „Null-Toleranz-Politik gegenüber Rechtsextremismus“ des Bundesheeres verweist und Bedenken äußert, weil von „Info-Direkt“ der Bundesheer-Offizier Michael Haberler eingeladen wurde über die Verteidigung des „christlich geprägten Europas“ zu referieren und das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes (DÖW) „Info-Direkt“ als eindeutig rechtsextremistisch und „dem organisierten Neonazismus“ zugehörig einordnet muss die Stadt Linz umso eindeutiger städtische Räume für solche Umtriebe verweigern.

So wie nach allzu langer Toleranz die Stadt und massiven Protesten Rechnung tragend endlich keine Räume für den Kulturverein Avrasya aus dem Umfeld der faschistischen türkischen „Grauen Wölfe“ ebenso wie nach Bekanntwerden des wirklichen Inhaltes von Veranstaltungen der sogenannten „Staatsverweigerer“ mehr zur Verfügung stellt müsste eigentlich klar sein, dass auch dem eindeutig rechtsextremen Magazin „Info-Direkt“ solche verweigert werden müssen. Die KPÖ fordert den Linzer Bürgermeister daher auf, im Sinne eines konsequenten Antifaschismus solche Veranstaltungen in städtischen Lokalen grundsätzlich nicht zuzulassen.


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